In der 2. Klasse Süd A hat sich SG EFM Redlschlag mit 6:2 gegen ASKÖ Kalchbrenner Bau Goberling durchgesetzt und vor allem nach der Pause klar nachgelegt. Trainer Benedikt Bertl sah seine Mannschaft über weite Strecken als das bessere Team und machte vor allem das 2:1 in der Nachspielzeit der ersten Hälfte zum Schlüsselmoment in dieser Partie.

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Die Partie begann aus Sicht von SG EFM Redlschlag so, wie es sich Benedikt Bertl vorgestellt hatte. Schon nach sieben Minuten brachte Balint Miklos Edelenyi die Heimischen mit 1:0 in Führung. Auch danach hatte der Trainer zunächst das Gefühl, dass seine Mannschaft das Spiel im Griff hatte. „Wir waren von Anfang an die bessere Mannschaft und haben die ersten fünfzehn, zwanzig Minuten gut performt“, sagte Bertl. Ganz ohne Schwankung lief es aber nicht über die gesamte erste Hälfte. Bertl sprach von einem Durchhänger über zehn bis fünfzehn Minuten, und in diese Phase fiel auch der Ausgleich durch Jakov Pavlic in der 24. Minute. Dass SG EFM Redlschlag trotzdem mit einer Führung in die Kabine ging, war für den Trainer dann der ganz entscheidende Punkt. „Der Elfmeter vor der Pause war ganz wichtig, das 2:1. Sonst wäre die Partie vielleicht noch einmal blöd geworden“, sagte Bertl über den Treffer von Erik Nemeth in der Nachspielzeit zum 2:1-Halbzeitstand.
Was SG EFM Redlschlag nach dem Seitenwechsel zeigte, gefiel dem Trainer dann noch besser als der Auftakt. Bertl verwies vor allem auf die läuferische und körperliche Überlegenheit seiner Mannschaft. „In der zweiten Halbzeit waren wir von der Kraft her und vom Läuferischen eindeutig überlegen, und ASKÖ Kalchbrenner Bau Goberling hat eigentlich nichts mehr zum Entgegensetzen gehabt“, sagte er. Diese Einschätzung spiegelte sich auch im Spielstand wider. In der 65. Minute erhöhte Erik Nemeth auf 3:1, und genau diesen Treffer hob Bertl im Nachhinein besonders hervor. Nach einem verschossenen Elfmeter habe Nemeth die Situation selbst bereinigt, „hat im Strafraum zwei, drei Spieler stehen lassen und dann mit einem platzierten Schuss ins Kreuzeck dem Torwart keine Chance gelassen“. Als Patrik Laszlo Hoos in der 74. Minute das 4:1 erzielte, war SG EFM Redlschlag klar auf Kurs. Zwar kam ASKÖ Kalchbrenner Bau Goberling durch Franz Weber in der 81. Minute noch auf 4:2 heran, doch Krisztian Kottan stellte praktisch im Gegenzug mit dem 5:2 den alten Abstand wieder her. Den Schlusspunkt setzte schließlich Philip Kappel in der Nachspielzeit mit dem 6:2.
Dass am Ende sechs Treffer zu Buche standen, passte gut zu Bertls Gesamtbild von dieser Begegnung. Er sah seine Mannschaft spielerisch, technisch, taktisch und läuferisch im Vorteil. „Ich glaube, wir waren ein bisschen besser eingestellt und sind an der Kraft und am Läuferischen momentan sehr gut“, sagte der Trainer. Besonders hob er trotz der beiden Gegentore die Arbeit gegen den Ball hervor. „Besonders gut funktioniert hat für mich die Defensive“, meinte Bertl und schränkte ein, dass für ihn der Ausgleich per Elfmeter „gar nichts“ gewesen sei, während das zweite Gegentor nach einem Standard gefallen sei. „Sonst haben wir aus dem Spiel heraus so gut wie keine Chance zugelassen“, lautete seine Einschätzung. Gleichzeitig sah er offensiv sogar noch Steigerungspotenzial. „Wir haben viele Chancen herausgespielt. Mit ein bisschen mehr Konzentration oder Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor bekommt ASKÖ Kalchbrenner Bau Goberling dort zehn Tore“, sagte er. Auch den Unparteiischen beurteilte Bertl positiv: „Die Schiedsrichterleistung war top.“ Zum Abschluss wollte er dann noch einen Spieler besonders hervorheben. Bertl gratulierte Philip Kappel ausdrücklich zu dessen erstem Pflichtspieltor und sagte: „Ich hoffe, es folgen noch viele weitere.“ Mit dem zweiten Sieg im zweiten Spiel bleibt SG EFM Redlschlag damit ganz vorne in der Tabelle der 2. Klasse Süd A.