In der 2. Klasse Süd A hat SV Auto Schuh Hochart den SC Mariasdorf mit 3:1 geschlagen und damit genau jene Punkte geholt, die Trainer Dieter Höfler nach der verpassten Ausbeute der Vorwoche besonders wichtig waren. Hochart führte zur Pause 2:0, legte später das 3:0 nach und hatte den Sieg laut Höfler verdient, auch wenn der Start längst nicht so ruhig verlief, wie das Ergebnis am Ende vermuten lässt.

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Schon vor dem Anpfiff hatte Höfler versucht, die Erwartungen rund um die Partie herunterzunehmen. „Ich habe schon im Bus gesagt: Das wird ein schwieriges Spiel“, erzählte der Trainer nach dem Schlusspfiff. Genau so begann die Begegnung auch, denn Hochart hatte laut seinem Coach zunächst das nötige Glück, nicht in Rückstand zu geraten. Danach brachte Anze Kosnik die Gastgeber in der 13. Minute in Führung. Das 2:0 durch Rok Smid in der 26. Minute gab dem Spiel dann eine klarere Richtung, auch wenn Höfler den Eindruck hatte, dass seine Mannschaft bis zur Pause noch nicht völlig frei aufspielte. Gerade weil im Vorfeld über die Höhe des möglichen Sieges gesprochen worden war, war für ihn wichtig, dass seine Elf das Spiel nicht auf die leichte Schulter nahm.
Warum der Sieg am Ende dennoch verdient war, erklärte Höfler vor allem mit den gut ausgespielten Situationen seiner Elf. „Das 1:0 war wirklich eine tolle Kombination über die Seite mit einem Kopfball“, sagte er über die frühe Führung von Kosnik. Gegen tief stehende Gäste war das nicht selbstverständlich, denn Mariasdorf stand nach seiner Wahrnehmung sehr defensiv und wartete auf Konter. „Auf unserem kleinen Platz ist es schwierig, durchzukommen“, meinte der Hochart-Trainer. Umso wichtiger war deshalb das 3:0, das erneut Smid in der 78. Minute erzielte. „Da wussten wir: Das Spiel haben wir gewonnen“, sagte Höfler. Der Anschlusstreffer von Matthias Kappel in der 87. Minute änderte am Heimsieg nichts mehr, zeigte aber, warum Hochart die Partie intern nicht einfach als ganz lockeren Nachmittag abhakt.
Höfler wollte den Erfolg trotzdem nicht einfach nur abhaken, sondern sprach auch die Punkte an, die ihm weniger gefallen haben. „Wir waren heute nicht so zweikampfstark wie in anderen Spielen und trotz 2:0- und 3:0-Führung nervös“, sagte er offen. Gerade darin sieht er den Bereich, an dem seine Mannschaft arbeiten muss, wenn es in der kommenden Woche auswärts gegen Oberschützen geht. Positiv blieb für ihn, dass Hochart diesmal jene Zähler mitnahm, die zuletzt trotz einer starken Leistung gefehlt hatten. „Letzte Woche waren wir klar die bestimmende Mannschaft und haben keine Punkte mitgenommen, heute waren es wichtige drei Punkte“, hielt Höfler fest. Auch rund um die Leitung der Partie gab es aus seiner Sicht nichts zu beanstanden: „Es gab keine strittigen Szenen, der Schiedsrichter hatte alles im Griff.“