Am Ende war es in der 2. Klasse Süd A eine klare Sache: SC Mariasdorf musste sich daheim gegen ASKÖ Kalchbrenner Bau Goberling mit 1:5 geschlagen geben. Für Trainer Michael Koller lag der Unterschied vor allem in der Kompaktheit und in der Chancenverwertung seiner Mannschaft. Die Gäste gingen früh in Führung, lagen zur Pause 2:0 voran und zogen nach dem Seitenwechsel rasch auf 4:0 davon.

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Michael Koller sah seine Mannschaft von Beginn an mit einem klaren Plan auf dem Platz. "Wir wollten unbedingt das erste Tor machen", sagte der Trainer nach dem Schlusspfiff, und genau das gelang Goberling auch früh. Thomas Kappel brachte die Gäste in der 13. Minute mit 1:0 in Führung, und aus Sicht des Trainers war das ein wichtiger Schritt, weil seine Mannschaft danach immer besser ins Spiel fand. In der 27. Minute legte Jakov Pavlic das 2:0 nach, womit Goberling den Vorsprung bis zur Pause auf zwei Tore ausbaute. Koller fasste diese Phase so zusammen: "Wir sind von Minute zu Minute immer besser ins Spiel gekommen." Für ihn war schon in dieser ersten Hälfte zu sehen, dass seine Elf die Zweikämpfe annahm und das Spiel in die gewünschte Richtung lenkte.
Nach dem Seitenwechsel ließ Goberling dann keinen Zweifel mehr aufkommen, wer diese Partie gewinnen würde. Jakov Pavlic erhöhte in der 55. Minute auf 3:0 und legte nur fünf Minuten später auch das 4:0 nach. Damit hatte er einen Dreierpack geschnürt und das Spiel frühzeitig entschieden. Zwar kam Mariasdorf in der 67. Minute durch Matthias Kappel zum 1:4, doch die Gäste blieben insgesamt klar tonangebend. In der 79. Minute stellte Florijan Pavlovic den alten Abstand wieder her und machte den 5:1-Endstand perfekt. Koller wollte die Tore dabei nicht gegeneinander aufrechnen. "Jedes Tor ist immer wichtig, und wenn es schön mit Kombinationen herausgespielt wird, ist es umso schöner", sagte er. Besonders hob er außerdem hervor: "Zwei tolle Weitschüsse von Jakov runden das Ganze ab."
Den entscheidenden Unterschied machte der Goberling-Trainer vor allem in der mannschaftlichen Geschlossenheit fest. "Wir sind hinten sehr gut und kompakt gestanden, haben wenig Angriffe des Gegners zugelassen und konnten dann schnell umschalten", erklärte Koller. Genau darin sah er auch den Hauptgrund für den klaren Auswärtssieg. "Der entscheidende Unterschied war, dass wir hinten kompakt standen und vorne unsere Chancen genutzt haben", sagte er, schob aber gleich nach, dass sogar noch mehr möglich gewesen wäre. Auch sein Gesamturteil fiel deutlich aus: "Wir waren am heutigen Tag die bessere Mannschaft. Wir hätten sogar noch mehr Tore schießen können. Wir waren effizienter, haben die Zweikämpfe angenommen und als Kollektiv gewonnen." Über den Gegner sprach Koller ebenso klar. Nach dem 1:0 sei aus seiner Sicht "nicht wirklich viel Gegenwehr" gekommen. Diskussionen habe es kaum gegeben, den Unparteiischen beurteilte er mit den Worten: "Der Schiedsrichter war meiner Meinung nach sehr gut." Mit dem klaren Erfolg hält Goberling nach 13 Runden bei 24 Punkten und bleibt damit in der Spitzengruppe auf Rang zwei.