In der 2. Klasse Süd B zieht Gerhard Pummer, Trainer von Wallendorf-Mogersdorf, ein klares Zwischenfazit zur abgelaufenen Herbstsaison. Nach 14 Runden liegen die Süd-Burgenländer mit acht Punkten am Tabellenende. Die letzten Partien vor der Winterpause verliefen ernüchternd, dennoch blickt Pummer mit Zuversicht auf die Frühjahrssaison. In seinem Gespräch betonte er die positive Stimmung im Team, sprach über Neuzugänge und Abgänge sowie über das Ziel, sich schnell von der roten Laterne zu lösen.

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Die Bilanz der vergangenen Spiele fiel für Wallendorf-Mogersdorf deutlich aus. Einem 1:2 gegen den FC Stinatz und einer 1:4-Niederlage bei UFC Gerersdorf-Sulz folgte zwar ein 3:0-Sieg in Burgauberg, danach setzte es jedoch ein 1:3 bei SV Ollersdorf und ein 2:4 gegen den Herbstmeister SV Eltendorf. Diese Ergebnisse spiegeln die schwierige Hinrunde wider, in der Pummer laut eigener Aussage „nicht zufrieden“ war.
Der achte Platz von acht Teams bedeute, dass „viel Verbesserungspotenzial“ vorhanden sei. Trotz der Rückschläge hebt der Coach den Zusammenhalt innerhalb der Mannschaft hervor: „Der Zusammenhalt ist riesengroß. Wir haben eine gute Vorbereitung, und ich bin sehr zuversichtlich, was das Frühjahr anbelangt.“
Während der Winterpause hat das Team personell nachgebessert. Pummer berichtete von „zwei Neuzugängen und zwei Abgängen“ und sieht den Kader nun ausgeglichener als zuvor.
Dennoch gibt es Rückschläge: Zwei Langzeitausfälle sind weiterhin zu beklagen. „Nichtsdestotrotz sind wir sehr zuversichtlich, was die Kaderqualität anbelangt“, so der Trainer. Im Betreuerstab habe sich laut Pummer hingegen „nichts geändert“. Diese personelle Kontinuität bringe Stabilität und ermögliche es, die Trainingsinhalte ohne große Umstellungen fortzusetzen.
Im Kampf um den Klassenerhalt will Pummer auf die positive Entwicklung der Wintervorbereitung bauen. „Unser großes Ziel für die Frühjahrssaison ist ganz einfach erklärt: Wir wollen den letzten Platz so schnell wie möglich verlassen und ein ernsthafter Gegner für alle Teams im Frühjahr sein.“
Grundlage dafür sei die Geschlossenheit im Team und die Überzeugung, stärker als im Herbst zu agieren. Besonders beeindruckt zeigten sich Pummer und seine Mannschaft im bisherigen Saisonverlauf von Gegnern wie Eltendorf, Rohrbach und Stinatz, die als Maßstab dienen sollen. „Das sind die Teams, mit denen wir uns messen wollen in Zukunft“, betont der Trainer. Mit dieser Haltung und der Zielstrebigkeit, die er in der Vorbereitung beschreibt, geht Wallendorf-Mogersdorf in ein entscheidendes Frühjahr, in dem jeder Punkt über den Verbleib in der Liga entscheiden könnte.