Spielberichte

USV Burgauberg-Trainer Walter Paul: „Ohne Feuer“ – 0:0 gegen SV Ollersdorf

USV Burgauberg
SV Ollersdorf

Nach einem ruhigen Fußballnachmittag ordnete Walter Paul, Trainer von USV Burgauberg, das torlose Duell mit SV Ollersdorf ein. In der 2. Klasse Süd B stand am Ende ein 0:0. Wenige Chancen, viel Ballbesitz ohne Durchschlagskraft und ein Gegner, der tief und diszipliniert verteidigte, prägten die Partie. Paul sprach von einem insgesamt unaufgeregten Spielverlauf ohne große Emotionen. Besonders hängen blieb die verpasste Möglichkeit kurz vor Schluss, die aus seiner Sicht die Partie noch hätte entscheiden können. Gleichzeitig richtet er den Blick nach vorne – mit klaren Hausaufgaben fürs Training und einer Auswärtsaufgabe am kommenden Wochenende.


Fußballspieler im engen Zweikampf

Image by Alexander Fox | PlaNet Fox from Pixabay

Mehr Ballbesitz, wenig Ertrag

Paul erlebte seine Mannschaft als tonangebend, ohne sich daraus das nötige Chancenplus zu erarbeiten: „Wir waren spielbestimmend, aber im letzten Drittel nicht effizient genug, um mehr Möglichkeiten zu kreieren.“ Auf die Frage nach klaren Gelegenheiten hielt er fest: „Wir hatten ein, zwei Großchancen, der Gegner eine hundertprozentige.“ Standards boten keinen Hebel, um die Partie zu öffnen: „Da war überhaupt nichts.“ Die Diagnose des Trainers: viel Ballbesitz, aber zu wenig Präzision und zu oft die falschen Entscheidungen im letzten Drittel.

Ruhig, fair, ohne Aufreger

Die Charakteristik des Spiels fasste Paul so zusammen: „Es war insgesamt ein Spiel ohne Feuer, ohne Temperament, eher abwartend. Es gab keine aufreibenden Szenen.“ Auch der Umgang am Platz war ruhig und fair – keine aufregenden Fouls, keine klar strittigen Situationen. Das beharrliche Warten auf die eine Szene blieb am Ende unbelohnt.

Späte Großchance, klare Hausaufgaben, nächster Prüfstein

In der Schlussphase bot sich dennoch die Gelegenheit zum Lucky Punch. Paul: „Wir haben es probiert, aber es hat nichts genutzt. Der Gegner ist sehr gut gestanden, und wir waren nicht effizient genug, teilweise mit den falschen Lösungen. So kommt das 0:0 zustande – obwohl wir in der 87. Minute eine riesige Möglichkeit hatten, fast wie ein Elfmeter. Solche Dinger muss man machen.“ Für die unmittelbare Zukunft lautet der Plan, genau dort anzusetzen: „Wir werden es im Training umsetzen, im letzten Drittel die Lösungen verbessern – dann bin ich guter Dinge, dass das klappt.“ Der Blick richtet sich bereits auf das nächste Auswärtsspiel: „Wir haben dort nichts zu verlieren. Einfach eine gute Rolle spielen, alles reinhauen – und was unter dem Strich rauskommt, sehen wir dann am Samstagabend.“

 

Transfers Burgenland

 

Top Live-Ticker Reporter
Top Nachwuchs-Reporter