Ein klarer Heimsieg in der 2. Klasse Süd B: Der USV Burgauberg besiegte den UFC Gerersdorf-Sulz mit 4:0 (3:0) und ließ von Beginn an keine Zweifel aufkommen. Obmann Patrik Schwarz sprach von einer dominanten Vorstellung, obwohl Gerersdorf-Sulz als Angstgegner gilt. „Wir hatten das Spiel von der ersten Minute an unter Kontrolle“, sagte er – und nannte das frühe 1:0 den „Dosenöffner“, der seiner Mannschaft die nötige Ruhe gab.

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Aus dieser Ruhe entstand ein strukturierter Auftritt mit klaren Nadelstichen. Nach einer Viertelstunde schlug die Kugel zum ersten Mal ein: Ates Melnitzki traf in Minute 15 zum 1:0 – für Schwarz „der Dosenöffner“. Nur fünf Minuten später legte Patrick Hirschbeck das 2:0 nach, die Burgauberger belohnten sich, wie es der Obmann ausdrückte, „mit zwei schönen Toren“. Der Gastgeber hatte mehr vom Spiel, ließ hinten wenig zu und blieb am Drücker. Kurz vor der Pause krönte Hirschbeck seine starke erste Hälfte mit dem 3:0 in der 42. Minute, zur Halbzeit war die Partie praktisch entschieden. Nach dem Wechsel verwaltete Burgauberg das Ergebnis, während Gerersdorf-Sulz laut Schwarz „zwei Halbchancen in der zweiten Halbzeit“ vorfand und „wenig bis gar keine Chancen“ hatte. Den Schlusspunkt setzte in der 88. Minute Sven Sauer Nordendorf, der zum 4:0-Endstand traf und einen überzeugenden Auftritt der Hausherren abrundete.
Die klare Linie führte Schwarz vor allem auf die Einstellung der Mannschaft zurück. „Besonders gut funktioniert haben der Zusammenhalt und die Einstellung. Wir waren eine Mannschaft, die zusammengehalten hat“, betonte der Obmann, der immer wieder die geschlossene Leistung hervorhob. Burgauberg agierte über weite Strecken als aktiveres Team, kontrollierte die Partie und ließ den Gästen kaum Räume. Dass es trotz des Rufs als spielstarke Truppe für Gerersdorf-Sulz diesmal nicht reichte, erklärte Schwarz nüchtern: „Normalerweise sind sie sehr spielstark, aber heute ohne Durchschlagskraft.“ Auch das Drumherum passte für ihn: „Es war ein sehr faires Spiel mit einer sehr guten Schiedsrichterleistung.“
Trotz der Deutlichkeit war der Erfolg kein Selbstläufer, denn personell ist die Decke in Burgauberg weiterhin dünn. „Wir haben immer noch einige verletzte Stammspieler“, sagte Schwarz und verwies besonders auf die Torhüter-Position: „Unser Tormann kann diese Saison leider nicht mehr spielen.“ Umso mehr wog für ihn der Auftritt seiner Elf, die sich mit vier Toren und viel Arbeit gegen den Angstgegner durchsetzte. In der Tabelle festigt Burgauberg mit nun 36 Punkten Rang drei, Gerersdorf-Sulz hält bei 29 Zählern auf Platz fünf. Für Schwarz steht nach diesem 4:0 vor allem eines: Mit derselben Konsequenz weitermachen, die gute Form bestätigen und die nächsten Aufgaben mit dem gezeigten Teamgeist anpacken.