In der 2. Klasse Süd B feierte der FC Stinatz am 27. Spieltag einen 4:2-Heimsieg über den USV Burgauberg. Nach zähem Beginn auf tiefem Rasen übernahmen die Hausherren das Kommando, gerieten nach der Pause kurz ins Wanken, stellten aber per Elfmeter zum 2:1 die Weichen. Trainer Wilhelm Blaskovits sprach von einem schweren Spiel, wobei seine Elf spielerisch und kämpferisch überzeugte – und spät alles klarmachte.

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Die ersten Minuten standen im Zeichen des Wetters. Ein Gewitter hatte den Platz aufgeweicht, vieles war Stückwerk. „Zu Beginn herrschten sehr schwierige Platzbedingungen, da ein Gewitter rüberzog“, beschrieb FC-Stinatz-Trainer Wilhelm Blaskovits die Anlaufphase. Je länger das Spiel lief, desto klarer bekamen die Hausherren Zugriff. In Minute 23 setzte Anto Tecic das erste Ausrufezeichen und schob zum 1:0 ein. Stinatz hatte in dieser Phase mehr vom Spiel, gewann die entscheidenden Zweikämpfe und nahm das Tempo raus, wenn es nötig war. „Danach dominierten wir das Spiel an, jedoch konnten wir mehrere Torchancen nicht verwerten“, so Blaskovits. Mit der knappen, aber verdienten 1:0-Führung ging es in die Kabinen.
Nach Wiederbeginn meldete sich Burgauberg sofort zurück: Rok Sinko glich in der 51. Minute zum 1:1 aus und brachte neue Spannung ins Match. „Burgauberg hat gut gespielt. Vor allem über ihre Legionäre kamen sie immer wieder gefährlich vor unser Tor“, zollte Blaskovits dem Gegner Respekt. Die Antwort der Stinatzer fiel vom Punkt: Peter Zsifkovits verwandelte in der 61. Minute einen Elfmeter zum 2:1. „Vorentscheidend war sicher der Elfmeter zum 2:1. Nur fünf Minuten später legte Tobias Peter Grandits per Kopf das 3:1 (66.) nach. In dieser Phase war Stinatz das aktivere Team, spielte zielstrebig nach vorne und nutzte die entscheidenden Momente. „Wir wollten unbedingt den Sieg und waren eigentlich spielerisch stärker – deshalb haben wir verdient gewonnen“, hielt Blaskovits fest.
Ganz ohne Zittern ging es trotzdem nicht über die Zeit. Burgauberg blieb dran und verkürzte erneut durch Rok Sinko auf 3:2 (79.). Stinatz hielt dagegen, blieb ruhig und legte in der Nachspielzeit den Deckel drauf: Anto Tecic traf in Minute 90+2 zum 4:2-Endstand. Im Fazit hob Blaskovits die geschlossene Leistung hervor: „Vor allem spielerisch und kämpferisch hat die Mannschaft sehr gut gespielt.“ Gleichzeitig blieb er selbstkritisch: „Wir müssen an der Chancenverwertung arbeiten und die leichten Fehler hinten abstellen.“ Zum Unparteiischen meinte er knapp: „Für uns war der Schiedsrichter okay.“
In der Tabelle liegt Burgauberg mit 40 Punkten auf Rang drei, Stinatz hält bei 37 Zählern auf Platz fünf – mit diesem Auftritt nimmt die Blaskovits-Elf spürbar Schwung für die nächsten Aufgaben mit.