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„Wir hätten das 3:0 oder 4:0 machen müssen“ – UFC Gerersdorf-Sulz gewinnt gegen SC Schachendorf mit 4:2

UFC Gerersdorf-Sulz
SC Schachendorf

In der 2. Klasse Süd B hat UFC Gerersdorf-Sulz am Freitag gegen SC Schachendorf einen 4:2-Heimsieg eingefahren. Das Ergebnis klingt enger, als es nach dem Eindruck von Co-Trainer Valentin Tschech war. Aus seiner Sicht hatte seine Mannschaft die Partie über weite Strecken klar im Griff und ärgerte sich vor allem darüber, dass aus einer starken Anfangsphase nicht schon früher eine noch deutlichere Führung geworden war.


Ersatzspieler auf der Bank am Spielfeldrand

Image by Alexander Fox | PlaNet Fox from Pixabay

Frühe Führung legt den Grundstein

Valentin Tschech sprach von einem Auftakt, wie ihn sich UFC Gerersdorf-Sulz vorgestellt hatte. „Wir sind sehr gut in das Spiel reingestartet und haben eigentlich von Beginn weg das Spiel dominiert“, sagte der Co-Trainer. Schon in der 5. Minute führte dieser Druck zum 1:0. Nach einem Kopfball von Simon Jandrisevits wurde der Ball laut Tschech vom Gegenspieler auf der Linie mit der Hand geklärt, den fälligen Elfmeter verwandelte Laszlo Toth sicher. UFC Gerersdorf-Sulz blieb danach am Drücker und legte in der 11. Minute nach, als Dániel Szökrönyös mit einer schönen Einzelaktion auf 2:0 stellte. Gerade in dieser Phase sah Tschech viel Positives, gleichzeitig aber auch den größten Kritikpunkt seines Teams. „Auch danach sind wir zu zahlreichen Chancen gekommen. Hier muss man sagen, dass die Chancenauswertung von uns nicht gut war“, meinte er. Dass Martin Lorenz in der 43. Minute auf 2:1 verkürzte, passte für ihn deshalb überhaupt nicht zum bisherigen Spielbild. Der Anschlusstreffer fiel aus seiner Sicht „eigentlich aus dem Nichts“.

Nach der Pause sofort wieder die Antwort

Der Treffer kurz vor der Pause brachte SC Schachendorf zwar noch einmal heran, für UFC Gerersdorf-Sulz änderte sich am grundsätzlichen Eindruck aber wenig. Tschech sagte offen, dass er „von Beginn weg das Gefühl“ gehabt habe, dass seine Mannschaft dieses Spiel gewinnen würde. Nur das 2:1 habe den Gegner wieder in die Partie gebracht. Umso wichtiger war für ihn, wie UFC Gerersdorf-Sulz aus der Kabine kam. „Wir sind aus der Kabine wieder mit neuem Elan gekommen und konnten dann durch einen Doppelschlag das Spiel eigentlich entscheiden“, sagte Tschech. Genau das zeigte sich auch auf der Anzeigetafel: Tobias Jandrisevits erhöhte in der 52. Minute auf 3:1, ehe Laszlo Toth in der 60. Minute seinen zweiten Treffer des Abends zum 4:1 nachlegte. Für den Co-Trainer war vor allem das 3:1 ein Schlüsselmoment. „Auf jeden Fall der frühe Treffer zum 1:0, der uns noch Selbstvertrauen gegeben hat. Dann auf jeden Fall das 3:1 nach der Halbzeit“, ordnete er die entscheidenden Szenen ein.

Viel Kontrolle, zwei Gegentore und ein klarer Auftrag für die nächsten Wochen

In seiner Analyse hob Tschech vor allem die Art und Weise hervor, wie UFC Gerersdorf-Sulz die Partie über weite Strecken kontrollierte. „Wir haben sehr kontrolliert gespielt, sehr druckvoll, haben viele Zweikämpfe in der Mitte gewonnen und den Gegner eigentlich nie wirklich aufkommen lassen“, sagte er. Das Spiel habe sich meist in der Hälfte von SC Schachendorf abgespielt, wodurch es hinten insgesamt weniger Probleme gegeben habe. Das späte 4:2 durch Marko Lorenz in der 86. Minute änderte deshalb nichts mehr an seiner Gesamtbewertung. Tschech sprach von einem „sehr erwachsenen Auftritt“ und davon, dass der Sieg „so in Ordnung“ gehe. Gleichzeitig wurde nach dem Schlusspfiff auch klar, wo UFC Gerersdorf-Sulz noch Luft nach oben sieht. „Wir hätten nach dem 2:0 noch das 3:0 oder 4:0 schießen müssen und wir müssen einfach vor dem Tor noch souveräner werden“, sagte er. Auch SC Schachendorf schrieb er trotz der Niederlage Qualität zu, betonte aber ebenso deutlich, dass UFC Gerersdorf-Sulz „in allen Belangen eigentlich überlegen“ gewesen sei. Mit sechs Punkten aus den ersten beiden Spielen steht UFC Gerersdorf-Sulz damit in der Tabelle weit vorne und hat einen Start hingelegt, der durch die Leistung gegen SC Schachendorf zusätzlich Rückenwind geben dürfte.

2. Klasse Süd B: Gerersdorf-Sulz : Schachendorf - 4:2 (2:1)

  • 86
    Marko Lorenz 4:2
  • 60
    Laszlo Toth 4:1
  • 52
    Tobias Jandrisevits 3:1
  • 43
    Martin Lorenz 2:1
  • 11
    Dániel Szökrönyös 2:0
  • 5
    Laszlo Toth 1:0