In der 2. Klasse Süd B hat SV Heiligenbrunn das Heimspiel gegen SV Zuberbach mit 3:1 gewonnen. Trainer Peter Racz führte den Erfolg vor allem auf Leidenschaft, Aggressivität und eine starke erste Hälfte zurück. Nach dem zwischenzeitlichen 2:1 wurde es zwar kurz unangenehm, doch für Racz blieb die Sache klar: „Unser Sieg war nie in Gefahr.“

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SV Heiligenbrunn hatte sich laut Peter Racz vor dem Anpfiff klar vorgenommen, die drei Punkte daheim zu behalten, und genau so trat seine Mannschaft auch auf. „Wir haben aggressiv angefangen und keine Chance zugelassen“, sagte der Trainer nach dem Spiel. Auf einem laut Racz stark ausgetrockneten und kaum bespielbaren Platz war spielerisch nicht alles möglich, trotzdem hatte Heiligenbrunn die Partie über weite Strecken im Griff. In der 16. Minute brachte Aron Szmolek die Hausherren mit 1:0 in Führung, kurz vor der Pause legte er in Minute 39 das 2:0 nach. Racz sprach von einer kontrollierten ersten Hälfte und meinte: „Wir sind mit einer ruhigen 2:0-Führung in die Kabine gegangen. Wir haben diese 45 Minuten voll kontrolliert.“ Dazu passte auch seine Einschätzung, dass SV Zuberbach über die gesamten 90 Minuten kaum zu klaren Möglichkeiten kam.
Ganz ohne Wackler verlief der Nachmittag für SV Heiligenbrunn aber nicht. Nach dem Seitenwechsel kam SV Zuberbach in der 54. Minute durch Erik Singer auf 2:1 heran, und genau diese Phase gefiel Peter Racz deutlich weniger als die erste Hälfte. „Das 2:1 war ein bisschen bitter, wieder eine Unachtsamkeit in unserer Abwehr“, sagte er. Entscheidend war aus Sicht des Trainers dann aber die Reaktion seiner Mannschaft. Nur fünf Minuten später stellte erneut Aron Szmolek mit seinem dritten Treffer des Tages auf 3:1 und beseitigte damit die aufkommende Unsicherheit rasch wieder. Racz formulierte es so: „Danach haben wir schnell das dritte Tor geschossen, und das hat das Spiel entschieden.“ Schon von Beginn an habe er gespürt, dass seine Mannschaft mit mehr Leidenschaft und mit mehr Aggressivität in den Zweikämpfen unterwegs war. Wirklich beruhigt war er aber erst nach dem 3:1, auch wenn er gleichzeitig meinte, dass Heiligenbrunn den Sack schon früher hätte zumachen können.
Dass SV Heiligenbrunn am Ende als verdienter Sieger vom Platz ging, erklärte Peter Racz nicht nur mit den drei Toren von Aron Szmolek, sondern vor allem mit der Art und Weise, wie seine Mannschaft aufgetreten ist. „Unsere größte Stärke war der Zusammenhalt und die Leidenschaft“, betonte der Trainer. Er sprach davon, dass seine Spieler viel gelaufen seien, viel gesprintet und auf dem Feld positiv miteinander geredet hätten. Gerade diese Kommunikation habe ihm besonders gut gefallen. Auch personell sah Racz einen wichtigen Schritt nach vorne. Er freute sich ausdrücklich darüber, dass Barnabas Bako und Stefan Neudecker nach längerer Verletzungspause wieder von Anfang an spielen konnten. Beide seien zwar noch nicht für volle 90 Minuten bereit, hätten der Mannschaft aber bereits sichtbar gutgetan. Nach Einschätzung des Trainers erhöhte ihre Rückkehr die Qualität im Kader, und genau das war in einem Spiel auf schwierigem Boden ein Punkt, der zusätzlich half.
Trotz des 3:1 sprach Peter Racz auch offen an, was ihm noch nicht gefallen hat. Vor allem der Beginn der zweiten Hälfte war ihm ein Dorn im Auge. „Aus der Kabine sind wir wie vorige Woche ein bisschen unverständlich rausgekommen. Wir haben den Zug zurückgezogen und den Gegner in unserer Hälfte spielen lassen“, sagte der Trainer. Erst ab etwa der 60. Minute habe SV Heiligenbrunn das Match wieder richtig in den Griff bekommen und den Heimsieg dann sauber nach Hause gebracht. Über SV Zuberbach sagte Racz, dass der Gegner spielerisch zwar Lösungen gesucht habe, an diesem Tag aber nicht seine beste Leistung gezeigt habe und sicher mehr könne. Strittige Szenen sah er keine, auch mit der Leistung des Unparteiischen zeigte er sich einverstanden. Viel wichtiger war ihm aber der Blick nach vorne: Die Leidenschaft aus diesem Heimsieg soll seine Mannschaft nun mitnehmen, wenn es im nächsten Spiel nach Wallendorf-Mogersdorf geht. Dort wolle SV Heiligenbrunn wieder um Punkte kämpfen.