In der 2. Klasse Süd B kassierte SV Rohrbrunn gegen UFC Siget in der Wart eine 1:3-Heimniederlage. Trainer Zsolt Jona machte vor allem die verschlafene erste Halbzeit für den Rückschlag verantwortlich, weil seine Mannschaft aus seiner Sicht zu hektisch, zu wenig aggressiv und bei den Gegentoren zu fehlerhaft agierte. Zwar gelang durch Milán Zoltán Ambrus zwischenzeitlich der Ausgleich, doch am Ende sprach Jona von einem verdienten Sieg der Gäste.

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Aus Sicht von Zsolt Jona nahm die Partie schon früh einen Verlauf, mit dem SV Rohrbrunn nie richtig zurechtkam. Bereits in der 10. Minute brachte Bálint Tamás UFC Siget in der Wart mit 1:0 in Führung. SV Rohrbrunn kam in der 31. Minute zwar durch Milán Zoltán Ambrus zum 1:1 zurück, doch die Antwort der Gäste folgte prompt: In der 36. Minute traf erneut Bálint Tamás zum 1:2-Pausenstand. Genau dieses Tor bezeichnete Jona später als Schlüsselszene. "Der Knackpunkt war für mich das 2:1", sagte der Trainer und legte nach: "Die erste Halbzeit haben wir verschlafen. Aus zwei Schüssen haben wir zwei Tore bekommen. Das ist für mich unakzeptabel." Vor allem die Ordnung gegen den Ball gefiel ihm überhaupt nicht. Jona sprach von mehreren Stellungsfehlern und hatte den Eindruck, dass UFC Siget in der Wart in dieser Phase aggressiver, spritziger und insgesamt wacher war.
Nach der Pause versuchte SV Rohrbrunn laut Jona, noch einmal mehr Zugriff auf das Spiel zu bekommen. "Wir haben ein bisschen umgestellt und probiert, mehr Druck zu machen", schilderte der Trainer. Der Gastgeber wollte die Partie wieder offener gestalten, doch in der 66. Minute folgte der nächste Rückschlag. Benjamin Kun erhöhte für UFC Siget in der Wart auf 3:1, nachdem der Unparteiische nach einem Eckball auf Handspiel entschieden hatte. Jona beschrieb die Szene als unglücklich: "Der Ball ist nach dem Corner hoch heruntergekommen und auf den Oberarm gefallen." Mit diesem Treffer wurde die Aufgabe für SV Rohrbrunn deutlich schwerer. "Wir haben dann alles nach vorne geworfen, aber an diesem Tag ist es nicht gelungen", sagte Jona. UFC Siget in der Wart verteidigte danach mit vielen Spielern hinter dem Ball und spielte auf Konter, während SV Rohrbrunn trotz aller Bemühungen nicht mehr entscheidend herankam.
Dass es am Ende bei der Niederlage blieb, wollte Zsolt Jona nicht auf Nebenschauplätze schieben. Zwar erwähnte er, dass drei Spieler angeschlagen in die Partie gegangen seien, doch eine Ausrede wollte er daraus ausdrücklich nicht machen. Vielmehr störte ihn der Gesamtauftritt seiner Mannschaft. "Wir waren zu hektisch", sagte der Trainer, der nach dem Auftaktsieg sogar den Eindruck hatte, dass SV Rohrbrunn UFC Siget in der Wart vielleicht ein wenig unterschätzt habe. Vor allem im kämpferischen Bereich sah er einen klaren Unterschied. "Kämpferisch war das einfach zu wenig. Wir wollten viele Situationen spielerisch lösen, aber das hat nicht gut funktioniert." Gleichzeitig ordnete Jona die Niederlage auch als Teil eines Entwicklungsprozesses ein. "Unsere Mannschaft ist jung, wir haben viele einheimische Spieler, die noch Erfahrung brauchen", erklärte er. Den Gegner lobte er offen: "UFC Siget in der Wart war hinten gut eingestellt, aggressiver und hat verdient gewonnen." Auch mit der Leistung des Schiedsrichters konnte Jona leben, weil sie aus seiner Sicht das Ergebnis nicht beeinflusst habe. Sein Blick ging deshalb schnell nach vorne: "Jede Niederlage hat einen Grund. Die Welt ist nicht untergegangen. Wir werden das nächste Woche gut analysieren und ausbessern."