In der 2. Klasse Süd B hat SV Zuberbach am Sonntag gegen SV Hannersdorf mit 1:7 verloren. Schon zur Pause lagen die Gäste 2:0 vorne, nach dem Wechsel zogen sie endgültig davon. Trainer Georg Konrad sah bei schwierigen Platzverhältnissen von Beginn an den klareren Auftritt seiner Mannschaft und sprach nach dem dritten Sieg im dritten Spiel von einem Erfolg, der auch in dieser Höhe verdient gewesen sei.

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Schon die Anfangsphase lief genau so, wie es sich Konrad vorgestellt hatte. Hannersdorf war vom Anpfiff weg da und ging früh in Führung. In der 8. Minute traf Nico Knor zum 0:1, in der 13. Minute legte er das 0:2 nach. Damit hatte der Gast die Partie schnell in die Richtung gedrückt, die der Trainer nach dem Schlusspfiff besonders hervorhob. "Von Beginn an hat meine Mannschaft bei schwierigen Platzverhältnissen hoch konzentriert gearbeitet und 90 Minuten absolut hochverdient auch in dieser Höhe gewonnen", sagte Konrad. Für ihn war der Ton des Spiels damit sehr früh gesetzt. Auch zur Halbzeit beim Stand von 0:2 hatte er das Gefühl, dass seine Mannschaft die Kontrolle hatte und weiter dranbleiben müsse, um den Auftritt sauber zu Ende zu spielen.
Direkt nach dem Seitenwechsel ließ Hannersdorf keinen Zweifel aufkommen, dass es an diesem Nachmittag nicht mehr spannend werden sollte. Nur eine Minute nach Wiederbeginn war es erneut Nico Knor, der auf 0:3 stellte und damit seinen Hattrick komplettierte. Konrad sprach diesen Punkt auch ausdrücklich an und sagte: "Grundsätzlich waren alle Tore schön rausgespielt. Natürlich ist es für Nico Knor ein positiver Nachmittag, wenn er die ersten drei Tore mit einem Hattrick macht." Danach blieb Hannersdorf am Drücker. Mateo Supljika erhöhte in der 64. Minute auf 0:4, Bruno Piskac traf in der 76. Minute zum 0:5, und nur eine Minute später schnürte Supljika mit dem 0:6 seinen Doppelpack. Zuberbach kam durch Erik Koronczai in der 78. Minute zwar noch zum 1:6, den letzten Treffer erzielte aber Michel Simon in der 90. Minute zum 1:7-Endstand.
So deutlich das Ergebnis ausfiel, Konrad wollte den Sieg nicht auf einzelne Torschützen reduzieren. Für ihn stand die mannschaftliche Leistung im Vordergrund, und genau dort setzte auch seine Analyse an. "Die Kompaktheit und die komplette tolle Mannschaftsleistung haben heute den Unterschied gemacht", sagte der Trainer. Besonders wichtig war ihm dabei, dass sich alle eingebracht haben. "Von den ersten elf Spielern bis zu den Ersatzspielern, die auch zum Zug gekommen sind, haben alle voll mitgezogen und alle gemeinsam wollten heute diesen Derbysieg haben." Über den Gegner wollte Konrad gar nicht viel reden. Zuberbach sei für ihn "eher unbekannt" gewesen, weil dort auch viele Spieler getauscht worden seien. Umso mehr bezog er sich auf die eigene Mannschaft: "Wir konzentrieren uns grundsätzlich auf uns, auf unsere Leistung. Wenn wir die abrufen, werden wir öfter so performen."
Ganz ohne negativen Beigeschmack blieb der Nachmittag für Hannersdorf dennoch nicht. Einen kleinen Wermutstropfen gab es trotz des klaren Erfolgs. Sonst hatte der Trainer wenig zu beanstanden. Auch mit der Spielleitung war er einverstanden und sagte klar: "Der Schiedsrichter hat eine sehr gute Leistung gebracht." Damit überwog am Ende klar das Positive. Hannersdorf hält nach drei Runden bei drei Siegen und bleibt damit ganz vorne dabei. Konrad wollte den 7:1-Erfolg nicht größer machen als nötig, stellte aber noch einmal die Haltung seiner Mannschaft heraus. "Wie gesagt, es war eine tolle Mannschaftsleistung, und wir freuen uns schon auf die nächste Partie", sagte er zum Abschluss.