Spielberichte

„Das 0:1 vor der Pause hat uns bestraft“ – Zuberbach bleibt nach spätem 1:3 ohne Ertrag

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SV Zuberbach
Wallendorf-Mogersdorf

In der 2. Klasse Süd B musste sich SV Zuberbach am Sonntag Wallendorf-Mogersdorf mit 1:3 geschlagen geben. Aus Sicht von Klaus Brandstätter war vor allem das Gegentor kurz vor der Pause ein schwerer Rückschlag. Nach dem 0:2 kämpfte sich Zuberbach durch Milan Molnar noch einmal heran, ließ den Ausgleich aber liegen und kassierte in der Nachspielzeit die endgültige Entscheidung.


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Der Rückschlag kam unmittelbar vor der Pause

Zuberbach wollte nach den Worten von Sektionsleirer Klaus Brandstätter an die Leistung der Vorwoche anschließen, und lange Zeit blieb die Partie aus Sicht der Gastgeber auch offen. Umso bitterer war daher das 0:1 in der Nachspielzeit der ersten Hälfte, als Balint Soos für die Gäste traf. Brandstätter formulierte es deutlich: „Es ist immer bitter, wenn du kurz vor der Pause ein Tor bekommst, obwohl du glaubst, mit einem 0:0 in die Pause zu gehen.“ Gerade weil Zuberbach nach seiner Einschätzung „sehr gut mitgespielt“ und sich Möglichkeiten erarbeitet hatte, saß dieses Gegentor tief. Statt mit einem offenen Spielstand in die Kabine zu gehen, mussten die Hausherren einem Rückstand hinterherlaufen. Nach Wiederbeginn folgte gleich der nächste Nackenschlag, als Tomislav Marelja in der 49. Minute auf 0:2 stellte und Wallendorf-Mogersdorf damit die deutlich bessere Ausgangslage für die restliche Spielzeit verschaffte.

Zuberbach kam zurück, aber nicht bis zum Ausgleich

Trotz des doppelten Rückstands war das Spiel für Zuberbach damit noch nicht vorbei. Brandstätter betonte ausdrücklich, dass seine Mannschaft nach der Pause wieder ins Spiel gefunden habe und weiter aktiv geblieben sei. „Wir haben eigentlich das Spiel wieder gemacht, haben die Tore nicht gemacht“, sagte er, und genau in diesem Satz lag aus seiner Sicht auch der Kern der Niederlage. Erst in der 68. Minute gelang Milan Molnar der Anschlusstreffer zum 1:2, doch dieser Treffer gab den Gastgebern noch einmal spürbar Hoffnung. Brandstätter schilderte, dass Zuberbach danach wieder Druck auf den Ausgleich gemacht und nie aufgegeben habe. Gerade diese Phase ließ die Partie offen, ehe Dominik Wagner in der Nachspielzeit zum 1:3 traf. Für Zuberbach war dieses Tor die endgültige Entscheidung in einem Spiel, das aus Sicht der Heimischen bis dahin noch nicht verloren war.

„Nicht der Bessere, sondern vielleicht der Glücklichere“

Bei der Einordnung der Niederlage sprach Brandstätter weniger von klaren spielerischen Unterschieden als von den Momenten, in denen seine Mannschaft die Partie nicht auf ihre Seite ziehen konnte. „Es waren die letzten Aktionen vor dem Tor, dass wir da keine konsequenten Tore gemacht haben, wo wir die Chancen gehabt haben“, sagte er. Gleichzeitig räumte er ein, dass Wallendorf-Mogersdorf in den entscheidenden Phasen das nötige Glück auf seiner Seite hatte. „Wenn ich kurz vor der Pause ein Tor schieße, dann bin ich vielleicht nicht der Bessere, aber der Glücklichere“, meinte Brandstätter, ehe er seine Sicht noch einmal zuspitzte: „Im Endeffekt hat nicht der Bessere gewonnen, sondern vielleicht der Glücklichere.“ Dabei sparte er auch nicht mit Anerkennung für den Gegner, der „sehr gut gespielt und brav gekämpft“ habe. Aus Zuberbacher Sicht blieb aber das Gefühl, das in dieser Partie mehr möglich gewesen wäre, wenn die eigenen Abschlüsse konsequenter zu Ende gespielt worden wären.

Der Tormann hielt Zuberbach im Spiel, jetzt richtet sich der Blick nach vorn

Ein weiterer Punkt, den Brandstätter nach dem Spiel hervorhob, war die Leistung des eigenen Tormanns. Gerade nach dem 1:2 habe Zuberbach aufmachen müssen, um noch zum Ausgleich zu kommen, und dadurch seien Räume für Konter entstanden. „Unser Tormann hat wirklich sensationell gehalten und uns über 90 Minuten im Spiel gehalten“, sagte er und unterstrich damit, dass die Niederlage auch früher hätte klarer ausfallen können. Für die Tabelle bleibt die Lage dennoch schwierig, Zuberbach ist nach acht Runden Letzter. Brandstätter will daraus aber keinen Stillstand ableiten. „Wir haben nie aufgegeben und darauf können wir aufbauen“, sagte er. Und auch wenn der Ertrag diesmal ausblieb, soll genau diese Haltung die Grundlage dafür sein, „dass wir das nächste Woche besser machen“.

2. Klasse Süd B: Zuberbach : Wallendorf-Mogersdorf - 1:3 (0:1)

  • 91
    Dominik Wagner 1:3
  • 68
    Milan Molnar 1:2
  • 49
    Tomislav Marelja 0:2
  • 47
    Balint Soos 0:1