In der 2. Klasse Süd B hat UFC Siget in der Wart das Auswärtsspiel bei SC Schachendorf mit 2:1 gewonnen. Nach einem torlosen ersten Durchgang brachte Balint Tamas die Gäste kurz nach der Pause auf Kurs und legte später nach. Trainer Johannes Jani sprach von einer über weite Strecken feldüberlegenen Leistung, ärgerte sich aber auch darüber, dass seine Mannschaft weitere Chancen ungenutzt ließ.

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Für Johannes Jani war der Auftritt seiner Mannschaft vor allem über einen langen Zeitraum sehr klar zu bewerten. „Wir sind motiviert ins Spiel gegangen und haben auch die meisten Spielanteile gehabt“, sagte der Trainer nach dem Abpfiff. Genau so stellte sich die Partie aus Sicht der Gäste auch dar. Schachendorf kam zwar immer wieder zu einzelnen Möglichkeiten, doch Jani sah sein Team bis weit in die zweite Hälfte hinein als die aktivere Mannschaft. „Zwischendurch hatte Schachendorf die eine oder andere Chance, aber grundsätzlich waren wir vor allem bis zur achtzigsten Minute die feldüberlegene Mannschaft“, erklärte er. Damit beschrieb er auch den roten Faden dieses Nachmittags: Siget hatte mehr Kontrolle, stand ordentlich und ließ das Spiel insgesamt eher in die eigene Richtung laufen.
Zur Halbzeit stand es noch 0:0, doch direkt nach dem Seitenwechsel kam jener Moment, den Jani selbst als den wichtigsten der gesamten Partie bezeichnete. „Das schnelle Tor nach der Pause war sicher der wichtigste Moment“, sagte der Siget-Coach. In Minute 50 war es dann Balint Tamas, der zur Stelle war und das 1:0 erzielte. Dieses Tor gab den Gästen sichtbar Rückenwind. Siget blieb am Drücker und konnte in der 75. Minute nachlegen. Wieder war Tamas erfolgreich, diesmal zum 2:0. Dass der Doppeltorschütze beide Treffer machte, passt zum Spielverlauf, weil die Gäste ihre Überlegenheit damit endlich auch auf die Anzeigetafel brachten. Ganz zufrieden war Jani mit der Chancenauswertung trotzdem nicht: „Leider haben wir einige Chancen ausgelassen.“ Gerade deshalb blieb die Partie länger offen, als es Siget wohl lieb war.
Defensiv war Siget laut seinem Trainer jedoch in vielen Phasen sehr stabil. „Wir sind im Defensivverbund sehr gut gestanden“, sagte Jani, und genau dieser Satz erklärt auch, warum die Gäste lange nur wenig zuließen. Erst in der 89. Minute kam Schachendorf noch zum Anschlusstreffer, als Elijah Cernut auf 1:2 verkürzte. Damit wurde es in der Schlussphase zwar noch einmal eng, am Auswärtssieg änderte das aber nichts mehr. Jani ordnete auch den Gegner respektvoll ein: „Der Gegner wollte auch mit uns Fußball spielen, doch wir waren in der Mitte feldüberlegen.“ Diskussionen über den Unparteiischen wollte er keine aufmachen. „Im Großen und Ganzen hat er keine spielentscheidenden Fehler gemacht“, meinte der Trainer. Für Siget ist das ein wichtiger Sieg, weil die Mannschaft nach zwölf Runden weiter ganz vorne mitmischt und den starken Eindruck dieses Auswärtsauftritts mit drei Punkten untermauert.