In der 2. Klasse Süd B hat sich UFC Siget in der Wart im letzten Heimspiel der Herbstsaison mit 2:0 gegen SV Rohrbrunn durchgesetzt. Trainer Johannes Jani sah den Unterschied vor allem nach der Pause: Seine Mannschaft sei energisch aus der Kabine gekommen, habe das Spiel auf dem großen Platz besser kontrolliert und sich den Sieg mit einer starken zweiten Halbzeit verdient.

Image by Alexander Fox | PlaNet Fox from Pixabay
Johannes Jani hatte sich für den Heimabschluss im Herbst einiges vorgenommen, und genau so trat seine Mannschaft zunächst auch auf. „Wir wollten den Zuschauern auf unserem Platz im letzten Heimspiel der Herbstsaison eine tolle Leistung bieten“, sagte der Trainer nach dem Schlusspfiff. Vor allem die ersten 15 Minuten gefielen ihm. Siget war in dieser Phase präsent, kam früh in gefährliche Zonen und hätte nach Janis Schilderung schon in der dritten Minute eine hundertprozentige Chance haben können. Weil diese Möglichkeiten aber ungenützt blieben, verlor die Partie in der ersten Halbzeit etwas an Tempo. „Danach war es mehr ein Mittelfeldgeplänkel“, sagte Jani, der allerdings auch einräumte, dass Rohrbrunn vor der Pause „die eine oder andere passable Chance“ hatte und damit zeigte, warum dieses Spiel lange offen blieb.
Was Jani später als entscheidenden Unterschied nannte, war direkt nach dem Wiederbeginn zu sehen. „Das energische Auftreten gleich nach der Pause beziehungsweise das konsequente Fußballspiel in der zweiten Spielhälfte“ habe seiner Mannschaft den Weg zum Sieg geebnet, meinte er. Siget kam gut aus der Kabine, blieb am Drücker und belohnte sich in der 55. Minute mit dem 1:0 durch Bálint Tamás. Jani beschrieb den Treffer so: „Es war ein Ball auf Bálint Tamás, der wunderbar ins lange Eck abgezogen hat.“ Mit der Führung im Rücken hatte der Gastgeber die Partie nun klarer im Griff und blieb das aktivere Team. In der 66. Minute legte Gergö Pusztai nach, und auch dieses Tor gefiel dem Trainer besonders: „Das zweite war ein wunderschöner Heber über den Tormann ins leere Tor.“ Für Jani war deshalb klar, dass seine Mannschaft in der zweiten Halbzeit „super im Spiel“ war und sich diesen Heimsieg erarbeitet hatte.
Nicht nur wegen der beiden Treffer war Jani mit dem Auftritt zufrieden. Vor allem das Spiel mit dem Ball entsprach weitgehend seinen Vorstellungen. „Wir haben das ganze Spiel ein sehr gutes Kurzpassspiel an den Tag gelegt. Wir hatten den Ball sehr viel in den eigenen Reihen und sind sehr viel über das Kurzpassspiel ins Spiel gekommen“, sagte der Siget-Coach. Gleichzeitig sprach er aber auch offen an, wo seine Mannschaft noch Luft nach oben hat. „In manchen Entscheidungsfindungen bei weiten Bällen oder Bällen in die Tiefe“ müsse man noch besser werden, erklärte er. Dass der Gegner dennoch unbequem war, wollte Jani ebenfalls nicht unter den Tisch fallen lassen. Rohrbrunn sei „taktisch sehr gut eingestellt“ gewesen, und gerade vor der Pause habe der Gast gezeigt, dass er in dieser Partie ebenfalls zu seinen Möglichkeiten kommen kann.
Am Ende blieb für Jani vor allem das Gefühl, dass seine Mannschaft sich diesen 2:0-Erfolg mit einer insgesamt reiferen zweiten Halbzeit verdient hat. „Ich glaube, dass wir am heutigen Tag einfach die spielerisch und konditionell bessere Mannschaft waren, die auf unserem großen Platz das Spiel besser unter Kontrolle hatte“, fasste er zusammen. Dazu passte auch seine Einschätzung zum Rahmen der Partie. Das Spiel sei „im Großen und Ganzen sehr fair“ gewesen, und auch für den Unparteiischen fand er klare Worte: „Eine tadellose Leistung eigentlich des Schiedsrichters.“ Mit dem Heimsieg steht Siget nach 13 Runden bei 26 Punkten und bleibt damit als Zweiter dicht hinter Spitzenreiter Hannersdorf. Für den Herbst-Heimabschluss war das genau der Auftritt, den sich Jani und seine Mannschaft vorgenommen hatten. Wir wünschen unserem Kapitän, der aus gesundheitlichen Gründen kurzfristig ausgefallen ist, eine rasche und vollständige Genesung!