Spielberichte

„Wir wollen die Meisterschaft so lange wie möglich spannend halten“: Linshalm über den ASK Marz

ASK Marz

In der II. Liga Mitte hat Gerald Linshalm, Trainer des ASK Marz, zur Halbzeit der Saison allen Grund zur Zufriedenheit. Nach 16 gespielten Runden liegt seine Mannschaft mit 32 Punkten auf Rang drei, dicht hinter den führenden Klubs SV Lackenbach und SC Neudörfl. Die jüngsten Ergebnisse untermauern die starke Form: ein Remis gegen den SV Schattendorf, gefolgt von Siegen gegen Oberpetersdorf/Schwarzenb., den ASV Draßburg und den SV 7023 Z-S-P sowie einer knappen Niederlage gegen Kaisersdorf/Markt St. Martin. Linshalm spricht von einer eingeschworenen Einheit, in der Stabilität und Teamgeist derzeit den Unterschied machen.


Spieler steht mit einem Fuß auf einem Ball

Foto von Jonathan Ward auf Unsplash

Teamgeist als Fundament des Erfolgs

Der Trainer lobt besonders die Entwicklung seiner Mannschaft in den vergangenen Monaten: „Besonders hebe ich hervor, dass sich die Mannschaft als Team gefunden hat und jeder seine Aufgabe kennt.“ Die Spieler hätten die Spielphilosophie verinnerlicht, wodurch Marz in allen Phasen des Spiels stabil auftrete.

Nicht zuletzt habe auch das Trainingslager in Kroatien den Zusammenhalt weiter gestärkt. Harte Arbeit am Platz aber auch die gemeinsame Zeit abseits des Platzes, habe laut Linshalm „einen weiteren Push gegeben“, weil sich die Akteure dort noch intensiver kennengelernt hätten – ein Detail, das in der aktuellen Leistung des Teams deutlich sichtbar sei.

Kontinuität im Kader und neue Unterstützung im Trainerteam

Personell blieb der Kader weitgehend zusammen, zwei Abgänge musste das Team jedoch verkraften – darunter Ersatzkeeper Michael Ziludis und Lukas Bukovnisky. Neuzugänge gab es laut Linshalm keine; das restliche Aufgebot bleibt unverändert. Wir wollen noch den einen oder anderen aus der eigenen Jugend näher an die Kampfmannschaft heranführen.

Erfreut zeigt sich der Trainer zudem über einen neuen Co-Trainer aus dem eigenen Nachwuchs des Vereins. Martin Zimmermann wird das Trainerteam verstärken. Linshalm beschreibt ihn als „tatkräftige Unterstützung mit viel Liebe zum Spiel“, die mit frischen Ideen und viel Identifikation neue Impulse in die Mannschaft bringe. Natürlich gilt auch ein Dank an den Verein sowie dem U9 Trainer Jürgen Holzinger, der diesen internen Transfer von der Jungend zu der Kampfmannschaft ermöglicht hat. 

Ausblick auf die Rückrunde

In einer ausgeglichenen Liga sieht Linshalm in jeder Begegnung eine Herausforderung: „Es gibt sehr viele Teams mit Qualität – nicht nur die Top fünf, sondern auch Mannschaften dahinter.“ Daher fordere jede Partie volle Konzentration und Leistung am Limit, vor allem mit unserer jungen Mannschaft ohne viele Legionäre. Mit dem guten Zwischenstand vor Augen will der ASK Marz weiter oben mitspielen und Druck auf die Tabellenspitze ausüben.

Der Coach richtet sich optimistisch an die Fans: „Wir werden versuchen, im oberen Feld dabei zu bleiben und die Meisterschaft so lange wie möglich spannend zu halten.“ Die kommenden Wochen werden zeigen, ob das Team diesen Anspruch bestätigen kann und ob die Mischung aus Stabilität, Teamzusammenhalt und personeller Konstanz den nächsten Schritt ermöglicht. Linshalm bleibt dabei gelassen – sein Erfolgsrezept scheint vor allem auf Vertrauen und Kontinuität zu beruhen.