Direkt nach dem Spiel der II. Liga Mitte zwischen SC Neudörfl und SV Draßmarkt ordnete Peter Benes, Trainer von SC Neudörfl, die Partie und den Auftakt ein. Die Begegnung fand in der 19. Runde am Samstag um 16:00 Uhr statt und endete 3:1 für SC Neudörfl, zur Pause stand es 1:1. Benes hob die Bedeutung des ersten Auftritts vor heimischem Publikum und die starke Unterstützung der Fans hervor und betonte zugleich, dass der Tabellenstand für seine Bewertung zweitrangig sei. Es war ein Nachmittag, an dem Neudörfl früh führte, den Ausgleich hinnehmen musste und nach der Pause entschlossen auf Sieg stellte.

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Der Start gehörte Neudörfl: In der 7. Minute traf Emil Haladej zum 1:0. SV Draßmarkt glich in der 23. Minute durch Adam Fider zum 1:1 aus. Nach dem Seitenwechsel setzte erneut Emil Haladej das nächste Ausrufezeichen und stellte in der 65. Minute auf 2:1. In der Schlussphase sorgte Yusuf Borazancioglu in der 90. Minute mit dem 3:1 für die Entscheidung.
Benes ordnete das Spiel als anspruchsvollen, aber richtungsweisenden Auftakt ein: "Es war das erwartete schwierige Auftaktspiel, in dem jede Mannschaft ihre Standortbestimmung braucht. Wir sind als Favorit ins Match gegangen und haben das am Ende aus meiner Sicht verdient gewonnen." Zu Standardsituationen erklärte er: "Die wenigen defensiven Standards haben wir nach Umstellungen in der Vorbereitung sehr gut verteidigt und dadurch kein Tor kassiert. Unsere offensiven Standards waren gefährlich, daraus hätten wir vielleicht ein bisschen mehr machen können. Aber bei einem 3:1-Heimsieg ist das verschmerzbar."
Zur Linie der Spielleitung merkte Benes an: "Aus meiner Sicht wurde die eine oder andere Gelbe Karte gegen uns zu leicht gegeben. Ansonsten hat das Schiedsrichterteam nicht ins Spiel eingegriffen und den Ausgang der Partie nicht beeinflusst."
Personell und strukturell hob Benes besonders die neu formierte Abwehr hervor: "Wir haben gegenüber dem Herbst eine neue Viererkette, weil unsere zwei Innenverteidiger verletzt sind. Mit dem ersten Spiel bin ich mehr als zufrieden. Wir gehen jetzt mit breiter Brust ins nächste Auswärtsspiel. Natürlich gibt es noch Verbesserungspotenzial, das wir in den kommenden Trainingswochen – nach den winterlichen Platzverhältnissen – aufholen werden. Ich denke, dass wir noch besser in den Spielfluss kommen."
Auch Rahmenbedingungen und Atmosphäre strich er positiv hervor: "Die Platzverhältnisse waren gut. Wir haben den Platz geschont, erstmals darauf gespielt und vorher nicht trainiert. Für das erste Spiel kamen viele Zuschauer; die Unterstützung der Fans war tadellos – mit diesem Rückenwind gehen wir mit gutem Gefühl in die nächste Woche." Diese Einschätzungen zeichnen das Bild eines Heimauftakts, in dem Leistung, Effizienz bei den spielentscheidenden Aktionen und ein stimmungsvolles Umfeld zusammenkamen.