Im Duell zwischen ASKÖ Waldquelle Kobersdorf und SC Neudörfl in der II. Liga Mitte wertete Trainer Peter Benes das 0:0 als leistungsgerechtes Ergebnis. Angesichts einer schwierigen Personalsituation mit sieben Ausfällen (Verletzungen, Krankheiten und eine Sperre) lobte er die stabile Defensivarbeit und die ruhige, faire Spielatmosphäre.

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Benes betonte, wie stark die Personallage den Rahmen vorgab: Sieben fehlende Stammkräfte setzten klare Grenzen, umso wichtiger war die Kompaktheit über 90 Minuten. „Unter den Umständen war das Ergebnis in Ordnung – über das gesamte Spiel betrachtet ein gerechtes Unentschieden“, so der Coach. Bereits zur Pause stand es 0:0, was früh den defensiv geprägten Charakter der Partie unterstrich. Am Ende überwog die Erleichterung, unter schwierigen Vorzeichen Stabilität bewahrt zu haben, ohne dass eine der beiden Seiten klare Vorteile herausspielen konnte.
Beide Mannschaften kamen in jeder Halbzeit zu jeweils zwei guten Möglichkeiten, doch die Abwehrreihen arbeiteten konzentriert – folgerichtig blieb es beim 0:0. In Abschnitt eins verbuchte Kobersdorf mehr Eckbälle, die Neudörfl konsequent verteidigte. Nach dem Seitenwechsel nahm die Zahl der Standards auf beiden Seiten deutlich ab, weil sich das Geschehen vornehmlich im Mittelfeld abspielte. Strittige Szenen gab es laut Benes nicht; die Partie wurde souverän geleitet. Bei kühlen Bedingungen und überschaubarer Kulisse entwickelte sich ein sachliches, kontrolliertes Match ohne große Ausschläge.
Trotz der defensiven Note setzte Neudörfl positive Akzente – vor allem durch zwei junge Kräfte aus den eigenen Reihen. Benes hob Torhüter Samuel Auberger sowie Mittelfeldspieler Alexander Ruisz hervor, der bereits in der Vorwoche überzeugte. Die defensive Basis stimme, sagte der Trainer; arbeiten wolle man nun insbesondere an der Chancenverwertung und am Offensivspiel über die Flügel, um sich in ähnlich engen Partien künftig größere Vorteile zu erarbeiten.