Zwischen dem SV Rohrbach und dem SC Neudörfl entwickelte sich im Rahmen der II. Liga Mitte ein laufintensives, offenes Duell. Trainer Hannes Friesenbichler sprach von vielen Chancen und einem leichten Ballbesitzvorteil für seine Elf. Herausragend: Torhüter Timon Grubmüller mit starken Paraden; zudem prägten ruhende Bälle das Spiel. Die Spielleitung lobte er ausdrücklich. Für die nächsten Wochen fordert er mehr Präzision im Umschaltspiel, ansonsten soll der aktuelle Kurs beibehalten werden.

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Der Charakter der Partie war für Hannes Friesenbichler klar umrissen: ein offenes, kampfbetontes Spiel zweier laufstarker Teams mit Chancen auf beiden Seiten – wobei Rohrbach die gefährlicheren Abschlüsse hatte. Auch die Spielanteile verteilten sich laut Trainer ausgewogen, mit einem leichten Plus für seine Mannschaft.
Rohrbach legte energisch los. Bereits in der 1. Minute bot sich die Riesenchance zur Führung, der Abschluss strich jedoch am kurzen Eck vorbei. Die Hausherren belohnten sich später dennoch: In Minute 24 traf Andreas Huber zum 1:0. Kurz vor dem Pausenpfiff entstand nach schnellem Umschalten erneut eine Großchance, der Ball ging knapp am langen Eck vorbei – Halbzeitstand 1:0. Nach Wiederbeginn rückten Standards noch stärker in den Mittelpunkt. „Unsere ruhenden Bälle waren permanent gefährlich“, betonte Friesenbichler. Passend dazu erhöhte Andreas Mihalits in der 55. Minute nach einem Standard auf 2:0 – ein Moment, der die Statik des Spiels klar zugunsten der Gastgeber verschob, ohne dass Neudörfl aufgab.
Wesentlichen Anteil an der Stabilität hatte Timon Grubmüller. Der Trainer hob ihn als prägenden Akteur hervor: Mit ein bis zwei sensationellen Paraden hielt er den Kasten sauber – gestützt auf eine taktisch disziplinierte Mannschaftsleistung. Lob gab es auch für die Unparteiischen: Die Spielleitung war sehr gut, das Schiedsrichtergespann agierte souverän.
Im Fazit bleibt Friesenbichler bei klaren Schwerpunkten: Die Grundstruktur passt, die Intensität stimmt – nun soll das Team im Umschaltspiel noch präziser werden. „Wir müssen im Umschalten genauer werden, ansonsten genauso weiterarbeiten wie in den letzten Wochen.“