Spielberichte

Dadi Ursman Maxell (Trainer Pilgersdorf): "Das war ein Arbeitssieg"

USC Pilgersdorf
Kaisersdorf/Markt St. Martin

In der II. Liga Mitte feierte der USC master design Pilgersdorf gegen die SPG Kaisersdorf/Markt St. Martin einen 1:0-Heimsieg. Zsolt Takacs traf in Minute 23, kurz darauf sah Bence Orszagh Rot. Für Pilgersdorf war es nach zwei Niederlagen ein Befreiungsschlag, den Trainer Dadi Ursman Maxell als „Arbeitssieg“ einordnete. Er sprach von viel Einsatz, aggressivem Start und einer Mannschaft, die geschlossen auftrat und das knappe Ergebnis über die Zeit brachte.


Schiedsrichter macht eine Notiz, hinter ihm liegt der Spielball

Image by Alexander Fox | PlaNet Fox from Pixabay

Früher Treffer und schnelle Rote: Pilgersdorf legt vor

Pilgersdorf erwischte den Start, den sich Trainer Dadi Ursman Maxell gewünscht hatte. „Wir sind sehr gut ins Spiel gekommen, waren aggressiv und fokussiert“, sagte er nach dem Abpfiff. In Minute 23 fiel das 1:0, Torschütze war Zsolt Takacs. Maxell beschrieb den Treffer als Handelfmeter: „Das 1:0 fiel durch einen Handelfmeter nach unserem Schuss.“ Nur wenig später kippte das Spiel weiter zugunsten der Hausherren, denn Bence Orszagh sah in der 25. Minute Rot. „Nach der Roten waren wir einen Mann mehr und hatten die Spielkontrolle“, erklärte der Coach. Pilgersdorf nutzte die Überzahl, um bis zur Pause Druck zu machen, ohne dabei die Ordnung zu verlieren. Zur Halbzeit stand es 1:0 – ein Ergebnis, das den Verlauf des ersten Durchgangs gut abbildete und dem Heimteam Selbstvertrauen gab.

Viel Kampf nach der Pause – Kaisersdorf bleibt trotz Unterzahl gefährlich

Nach der Pause entwickelte sich das erwartete zähe Ringen um jeden Ball. Pilgersdorf arbeitete weiter konsequent, suchte die Zweikämpfe und hielt das Tempo hoch, während die Gäste trotz Unterzahl nicht nachließen. „Das war ein Arbeitssieg mit sehr zweikampfstarken Spielern. Wir hatten auch Glück“, meinte Maxell offen. Zum Gegner fand er anerkennende Worte: „Trotz Unterzahl war der Gegner sehr engagiert – man hat kaum einen Unterschied gemerkt.“ Genau dieses Gefühl prägte den zweiten Abschnitt: Kaisersdorf blieb gefährlich, suchte den schnellen Weg nach vorn, und Pilgersdorf musste im Verbund verteidigen. Die Führung hielt, weil die Hausherren diszipliniert blieben und als Gruppe arbeiteten.

Kopf frei bekommen und Blick nach vorn

Wie wichtig dieser Dreier für Pilgersdorf war, machte der Trainer mehrfach deutlich. „Nach zwei Niederlagen war es vom Kopf her schwierig, wir wussten, wir müssen gewinnen“, sagte Maxell. „Heute hat die Mannschaft gemeinsam gefightet, gearbeitet und alles hineingehauen.“ Auch den Unparteiischen nahm er positiv wahr: „Die Leistung des Schiedsrichters war sehr okay, er hat viel laufen lassen.“

Unterm Strich blieb es beim 1:0 – ein Ergebnis, das nicht glänzt, aber trägt. Für Pilgersdorf ist es das richtige Zeichen zur richtigen Zeit. Mit diesem Selbstvertrauen will man die kommenden Aufgaben in der Liga genauso geschlossen anpacken.

II. Liga Mitte: USC Pilgersdorf : Kaisersdorf/Markt St. Martin - 1:0 (1:0)

  • 23
    Zsolt Takacs 1:0

 

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