Im Burgenland-Kellerduell der II. Liga Mitte setzte sich der USC master design Pilgersdorf auswärts klar mit 4:1 beim ASV Draßburg durch. Zur Pause führten die Gäste 2:0, am Ende stand ein deutlicher Erfolg – getragen von einem Doppelpack von Zsolt Takacs und einem geschlossenen Auftritt. Trainer Dadi Ursman Maxell sprach von einem verdienten Sieg: "Geschlossenheit und Wille haben heute entschieden." Für Pilgersdorf war es das erhoffte Ausrufezeichen zum Saisonabschluss.
Pilgersdorf legte den Grundstein früh mit einem klaren Plan und viel Fokus. "Wir waren in den ersten Minuten sehr fokussiert. Wir wollten dieses Spiel gewinnen, um den Klassenerhalt aus eigener Kraft zu schaffen", erklärte Trainer Dadi Ursman Maxell. Nach einer halben Stunde zahlte sich die Zielstrebigkeit aus: Zsolt Takacs stellte in Minute 30 auf 1:0. Maxell beschrieb die Entstehung so: "Das 1:0 fiel nach einer Aktion, die bei unserem Tormann begann. Ein weiter Ball, unser Stürmer setzt sich durch, Stanglpass – drin." Draßburg antwortete prompt mit einer guten Möglichkeit, doch Pilgersdorfs Schlussmann parierte stark. "Unser Tormann war heute überragend und hält uns da im Spiel", so Maxell. Kurz vor der Pause legte erneut Zsolt Takacs nach und erhöhte in der 44. Minute auf 2:0. "Das 2:0 war schön über den Flügel herausgespielt, wir haben es sauber zu Ende gespielt und mit Risiko abgeschlossen", freute sich der Coach. Mit diesem Doppelpack im Rücken ging es mit 0:2 in die Kabinen – eine komfortable, aber hart erarbeitete Führung.
Nach dem Seitenwechsel blieb Pilgersdorf das aktivere Team und suchte die Entscheidung. In der 60. Minute traf Phillip Heinrich zum 3:0 – ein Treffer, der der Partie endgültig die Richtung gab. Draßburg steckte jedoch nicht auf und kam durch Philipp Schmiedl in der 75. Minute auf 1:3 heran. Mehr ließen die Gäste aber nicht zu, weil sie konsequent verteidigten und die gefährlichen Außenspieler der Hausherren im Verbund bremsten. "Der Gegner war stabil, mit extrem schnellen Außenspielern. Wir wussten das und haben gut gedoppelt", erklärte Maxell. Als Draßburg noch einmal alles nach vorne warf, setzte Gergely Horvath in der 87. Minute den Schlusspunkt zum 1:4. Pilgersdorf nutzte seine Chancen eiskalt, blieb geduldig und hatte die Partie in den entscheidenden Momenten im Griff – so wurde aus einer starken ersten Halbzeit ein souveräner Auswärtssieg.
In der Analyse rückte Dadi Ursman Maxell den gemeinsamen Weg seiner Mannschaft in den Vordergrund. "Wir sind im Frühjahr als Tabellenletzter mit zehn Punkten gestartet. Die Burschen sind seitdem sehr fokussiert, wollten jedes Spiel gewinnen – das war heute der Schlüssel", sagte der Pilgersdorf-Trainer. Als entscheidenden Unterschied nannte er den Zusammenhalt: "Der Unterschied war unsere Geschlossenheit und der unbedingte Wille, das letzte Spiel mit einem Erfolg zu beenden." Auch den starken Rückhalt im Tor hob er hervor: "Unser Tormann war heute überragend." Lob gab es zudem für Gegner und Unparteiische: "Das Spiel war sehr fair, beide Mannschaften diszipliniert, und der Schiedsrichter war sehr gut."
Der Blick nach dem Schlusspfiff war erleichtert: "Unser Vorstand war sehr erleichtert, dass wir die Klasse erhalten haben – wir sind alle happy", betonte Maxell. Mit dem 4:1 in Draßburg beendet Pilgersdorf die Saison mit einem klaren Statement und nimmt viel Rückenwind mit in die Sommerpause.