In der II. Liga Mitte hat ASV Draßburg den SV Forchtenstein mit 3:0 besiegt und laut Sportlichem Leiter Oliver Frank genau dort weitergemacht, wo die Mannschaft zuletzt aufgehört hatte. Draßburg übernahm früh das Kommando, führte zur Pause 2:0 und legte kurz nach dem Seitenwechsel nach. Für Frank war es deshalb ein „ungefährdeter Sieg“.

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Für Oliver Frank begann der Abend mit einem Gefühl, das schon aus der Vorwoche bekannt war. „Den Elan und den Spirit aus dem 3:2-Auswärtssieg in Horitschon haben wir nahtlos mitgenommen“, sagte der Vorstandsvorsitzende des ASV Draßburg. Genau das war auch am Spielverlauf abzulesen. Die Gastgeber übernahmen von Beginn an das Kommando und gingen in der 10. Minute durch Sandro Kristianidi mit 1:0 in Führung. Frank schilderte die Anfangsphase entsprechend klar: „Von Beginn an haben wir das Kommando auf dem Platz übernommen.“ Nach dem Führungstor bot sich dem ASV Draßburg sogar die große Chance druch einen Handselfmeter auf das 2:0, doch der Ball fand nicht den Weg ins Netz. Trotzdem blieb der ASV Draßburg laut Frank „spielbestimmend und am Drücker“, ehe Gino Linhart in der 44. Minute noch vor der Pause das 2:0 folgen ließ. Dieser Treffer hatte für den Sportlichen Leiter besonderes Gewicht, weil er „psychologisch extrem wichtig“ gewesen sei.
Dass der ASV Draßburg nach dem Seitenwechsel nicht nachließ, machte die Partie endgültig deutlich. Schon in der 51. Minute setzte Andras Kilin mit dem 3:0 den Schlusspunkt unter eine Phase, in der die Hausherren weiter das aktivere Team blieben. Frank hob dabei vor allem die mannschaftliche Geschlossenheit hervor. „Wir waren bissig, hellwach und taktisch diszipliniert“, sagte er. Gerade das Positionsspiel sei diesmal wieder sehr gut aufgegangen. „Unsere Passqualität war sehr hoch. Auch mit den vertikalen Pässen über die Seiten ist vieles gut gelaufen“, erklärte Frank weiter. Aus seiner Sicht gelang es dem ASV Draßburg dadurch, den Gegner immer wieder tief in die eigene Hälfte zu drängen. Der Sportliche Leiter sprach von einer Mannschaft, die als geschlossene Einheit aufgetreten sei und sich damit über weite Strecken klare Vorteile erarbeitet habe.
Ganz ohne Anerkennung für den Gegner wollte Frank den Abend aber nicht stehen lassen. Er beschrieb den SV Forchtenstein als körperlich starke und ordentlich strukturierte Mannschaft, die eher defensiv agierte und immer wieder versuchte, mit schnellen Vorstößen und bei Standards gefährlich zu werden. „Sie haben nie aufgegeben und immer versucht, das Beste zu geben“, sagte Frank über den SV Forchtenstein. Ab etwa der 60. Minute habe der SV Forchtenstein noch einmal versucht, mehr Zugriff zu bekommen, zu diesem Zeitpunkt stand es allerdings bereits 3:0. Aus seiner Sicht kam auch eine unauffällige und sichere Spielleitung dazu. „Es gab keine strittigen Situationen. Der Schiedsrichter hat ein ordentliches Spiel geleitet“, meinte Frank. Für den ASV Draßburg bedeutet der klare Heimsieg einen starken Saisonstart: Nach drei Runden stehen sieben Punkte und Rang zwei zu Buche, während der Auftritt gegen den SV Forchtenstein die Worte des Sportlichen Leiters stützt, dass die Mannschaft den Schwung aus der Vorwoche mitgenommen hat.