In der II. Liga Mitte hat ASK eco-puls Horitschon-Unterpetersdorf am Freitagabend beim SV Rohrbach mit 3:1 gewonnen. Nach einer starken Anfangsphase und einer schwierigen ersten Halbzeit drehte die Mannschaft von David Witteveen nach der Pause spürbar auf. Der Trainer sah den Knackpunkt in den Umstellungen und im deutlich mutigeren Auftritt, mit dem seine Mannschaft das Spiel wieder an sich zog.

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David Witteveen war mit dem Beginn seiner Mannschaft noch sehr einverstanden. „Wir sind sehr gut in die Partie gestartet“, sagte der Trainer nach dem Auswärtssieg. Das zeigte sich schon in der 3. Minute, als Endrit Mucolli nach einer Aktion von Konstantin Klein zum 0:1 einschob. Viel länger hielt diese Sicherheit aber nicht an. Witteveen sprach offen an, dass seine Mannschaft danach zu passiv wurde und den Zugriff verlor. SV Rohrbach kam laut dem Trainer mit diagonalen Bällen und vielen Angriffen über die Flügel immer besser auf. Der Ausgleich durch Tobias Wendl in der 16. Minute passte für Witteveen deshalb ins Bild. Dazu kam noch eine weitere große Möglichkeit für den SV Rohrbach, bei der Zsolt Ratkai stark hielt und seiner Mannschaft den 1:1-Pausenstand rettete.
Witteveen stellte um, brachte Lukas Ostermann auf der linken Seite und änderte vor allem die Herangehensweise. „Wir haben uns darauf fokussiert, dass wir unser Spiel durchziehen, mutiger nach vorne spielen und mutiger attackieren“, erklärte er. Genau das habe in der ersten Halbzeit gefehlt: „Da hatten wir ein bisschen zu viel Respekt oder Angst. In der zweiten Halbzeit war es das komplette Gegenteil.“ Der Trainer sah nach Wiederbeginn eine Partie mit gutem Tempo und Möglichkeiten auf beiden Seiten, aber diesmal mit deutlich mehr Präsenz seiner Elf. ASK eco-puls Horitschon-Unterpetersdorf war offensiv spürbar gefährlicher, bekam mehr Kontrolle und ging in der 69. Minute durch Nico Wessely verdient wieder in Führung. Witteveen sagte dazu: „Da waren wir viel präsenter, viel aktiver, viel aggressiver und haben mehr Kontrolle über das Spiel gehabt.“
Für Witteveen führte der rote Faden des Spiels vor allem über Konstantin Klein. „Die ganzen Tore sind über Konstantin Klein gelaufen“, sagte der Trainer und lobte besonders dessen Stärke im Eins-gegen-Eins. Mehrmals setzte sich der Offensivspieler auf der Seite durch und legte quer, sodass seine Mitspieler nur mehr einschieben mussten. Auch beim Treffer in der ersten Minute der Nachspielzeit, als Zétény Szovati das 1:3 machte, erinnerte Witteveen an eine Aktion, in der Konstantin Klein von der Mittellinie bis zur Grundlinie durchging. Trotz des klaren Auswärtssiegs sieht der Trainer weiter Arbeit für seine Mannschaft, weil passive Phasen immer wieder ein Thema sind. Umso wichtiger war für ihn, wie die Mannschaft reagierte: „Das Positive ist, dass wir das in der Halbzeit geändert haben und die Mannschaft das sehr gut angenommen hat.“ Und noch etwas hob er hervor: „Wir haben einen guten Spirit und ein gutes Feuer. Wenn jeder für jeden alles gibt, macht es richtig Spaß zum Zuschauen.“ Mit sieben Punkten aus vier Spielen nimmt man diesen Schwung nun in die nächsten Aufgaben mit.