Spielberichte

„Nach sieben Minuten 0:3 hinten, dann ist es schwierig“ – USC master design Pilgersdorf hadert mit dem Fehlstart

USC Pilgersdorf
SC Neudörfl

In der II. Liga Mitte hat USC master design Pilgersdorf am Freitagabend gegen SC Neudörfl mit 3:5 verloren. Entscheidend war aus Sicht von Obmann Thomas Schlögl der völlig misslungene Beginn, denn die Gastgeber lagen praktisch vom Anpfiff weg klar zurück. Dass sich USC master design Pilgersdorf danach noch einmal auf 3:4 herankämpfte, zeigte zwar Moral, änderte aber nichts daran, dass der frühe Rückstand am Ende zu schwer wog.


Trainingsball in Weiß, Blau und Orange. Im Hintergrund trainieren Spieler bei Flutlicht

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Max Lackner sorgt früh für klare Verhältnisse

Die Partie war kaum angelaufen, da lief USC master design Pilgersdorf schon hinterher. Max Lackner traf bereits in der 1. Minute zum 0:1 und legte in der 6. sowie in der 7. Minute zwei weitere Tore nach. Aus einem normalen Start wurde damit binnen kürzester Zeit ein 0:3, und genau dieser Schock blieb für Thomas Schlögl das beherrschende Thema nach dem Spiel. "Wir waren nach sieben Minuten 0:3 hinten. Dann ist es halt ein bisschen schwierig gewesen, dass man zurückkommt", sagte der Obmann. Ganz abreißen ließ USC master design Pilgersdorf die Partie aber nicht. Laszlo Buzas verkürzte in der 22. Minute auf 1:3, ehe Max Lackner in der 33. Minute mit seinem vierten Treffer des Abends auf 1:4 stellte. Noch vor der Pause brachte Michael Kirnbauer den USC master design Pilgersdorf in Minute 45+1 mit dem 2:4 wieder ein Stück näher heran.

USC master design Pilgersdorf arbeitet sich zurück, der Elfmeter beendet die Hoffnung

Nach dem Seitenwechsel kam USC master design Pilgersdorf noch einmal heran und machte die Partie plötzlich wieder offen. Ilian Frühstück stellte in der 60. Minute auf 3:4, und damit war das Spiel wieder in einem Bereich, in dem aus Sicht der Heimischen noch etwas möglich schien. Schlögl schilderte genau diese Phase als die beste seiner Mannschaft und sagte: "Wir haben uns rangearbeitet auf 3:4 und ich habe mir gedacht, wir können das noch drehen oder zumindest ein Unentschieden erreichen." Auch deshalb blieb ihm vor allem die Szene zum 3:5 hängen. "Dann haben unser Gäste einen Elfer gehabt und dann war es irgendwie vorbei für uns", sagte Schlögl. Den Strafstoß verwandelte Renato Gomes Batista Junior in der 78. Minute zum Endstand. Der Obmann formulierte den verpassten Umschwung so: "Vielleicht hätten wir das 4:4 gemacht, aber so ist das Match dann halt 3:5 verloren gegangen."

Schlögl nennt fehlende Konzentration und zu viele Freiräume als Hauptgründe

Für Thomas Schlögl lag der Grund für die Niederlage nicht in einzelnen Zufällen, sondern klar in den ersten Minuten und im Verhalten seiner Mannschaft gegen den Ball. "Wenn man nach dreißig Sekunden schon einen Gegentreffer bekommt und zu Hause spielt, muss man voll fokussiert und konzentriert sein", sagte er. Genau das habe USC master design Pilgersdorf laut seiner Einschätzung zu Beginn nicht auf den Platz gebracht. Schlögl sprach davon, dass seine Mannschaft anfangs kaum Zweikämpfe für sich entscheiden konnte, zu wenig Zugriff hatte und dem Gegner zu viel Raum ließ. Besonders deutlich wurde das bei Max Lackner, den USC master design Pilgersdorf nie wirklich in den Griff bekam. "Die Nummer neun vom SC Neudörfl hat vier Tore gemacht und den haben wir überhaupt nicht in den Griff bekommen", sagte Schlögl. Gleichzeitig erkannte er die Qualität des Gegners an. SC Neudörfl sei "eine junge Mannschaft, spielerisch sehr stark" gewesen, zudem läuferisch und im Zweikampf gut. Diskussionen um den Unparteiischen wollte Schlögl ausdrücklich nicht aufmachen: "Über die Schiedsrichterleistung kann man sich eigentlich nicht beschweren."

Der Stachel sitzt tief, doch die zweite Halbzeit soll mitgenommen werden

Auch wenn die Enttäuschung nach dem Schlusspfiff groß war, wollte Thomas Schlögl nicht alles schlechtreden. Vor allem die Reaktion nach dem 0:3 und die Phase nach der Pause nahm er durchaus als positives Zeichen mit. "Mit der zweiten Halbzeit muss man eigentlich zufrieden sein", sagte er und verwies darauf, dass USC master design Pilgersdorf nach dem Seitenwechsel nur noch ein Tor bekam und selbst noch einmal verkürzte. Trotzdem war zu spüren, wie sehr diese Niederlage nachwirkt. "Der Stachel sitzt noch sehr tief vom Match", sagte Schlögl offen. Viel Zeit zum Hadern bleibt aber nicht. "Am Montag geht die neue Woche wieder los und wir werden natürlich versuchen, uns wieder aufzurichten und die Jungs auf die nächste Partie vorzubereiten." Nach dem wilden 3:5 wird es für USC master design Pilgersdorf vor allem darum gehen, den Beginn diesmal besser in den Griff zu bekommen.

II. Liga Mitte: USC Pilgersdorf : Neudörfl - 3:5 (2:4)

  • 78
    Renato Gomes Batista Junior 3:5
  • 60
    Ilian Frühstück 3:4
  • 46
    Michael Kirnbauer 2:4
  • 33
    Max Lackner 1:4
  • 22
    Laszlo Buzas 1:3
  • 7
    Max Lackner 0:3
  • 6
    Max Lackner 0:2
  • 1
    Max Lackner 0:1