Spielberichte

„Unser Tormann hat beim 1:0 stark gehalten“ – dann zieht Forchtenstein davon

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SV Forchtenstein
SV 7023 Z-S-P

In der II. Liga Mitte hat sich der SV Forchtenstein am Freitagabend mit 4:0 gegen den SV 7023 Zemendorf-Stöttera-Pöttelsdorf durchgesetzt. Nach dem frühen Führungstor blieb die Partie laut Trainer Ronald Spuller aber lange offen. Erst eine starke Parade beim Stand von 1:0 und die Tore nach der Pause machten aus einem umkämpften Abend einen klaren Heimsieg.


Spieler steht mit einem Fuß auf einem Ball

Foto von Jonathan Ward auf Unsplash

Früher Standard bringt die Gastgeber auf Kurs

Für Forchtenstein begann die Partie ideal. Schon in der 4. Minute ging die Heimmannschaft in Führung, Dino Guc traf nach einem Corner zum 1:0. Damit hatte Spullers Elf früh genau jenen Moment auf ihrer Seite, den der Trainer nach dem Schlusspfiff selbst hervorhob. „Ein wichtiger Moment ist immer, wenn man in Führung geht“, sagte Spuller. Das frühe Tor gab Forchtenstein zwar den gewünschten Start, entschieden war die Sache damit aber noch nicht. Zur Pause stand es weiterhin 1:0, und genau das passt auch zur Einschätzung des Trainers, der von einem über weite Strecken guten und für die Zuschauer sehenswerten Spiel sprach. „Es war über 90 Minuten ein sehr gutes Spiel. Es war ein verdienter Sieg für uns, weil es diesmal über eine richtig gute Mannschaftsleistung gegangen ist“, sagte Spuller und stellte damit weniger einzelne Aktionen als vielmehr den geschlossenen Auftritt seiner Mannschaft in den Vordergrund.

Die Parade beim 1:0 öffnet den Weg zum klaren Ergebnis

Der Trainer machte nach dem Spiel sehr klar, welche Szene für ihn den Ausschlag gab. Beim Stand von 1:0 hatte ZSP die große Chance auf den Ausgleich, doch Forchtensteins Tormann Geisendorfer hielt stark. „Unser Tormann hat beim 1:0 eine Riesenchance von ZSP sehr gut gehalten, und danach haben wir das 2:0 erzielt. Das war der Schlüsselmoment in diesem Spiel“, sagte Spuller. Tatsächlich bekam der Abend kurz danach eine klare Richtung. In der 64. Minute erhöhte Milan Horvath auf 2:0, nur vier Minuten später legte derselbe Spieler das 3:0 nach. Beide Treffer fielen laut Spuller nach Vorarbeit von Christoph Krenn. Spätestens in dieser Phase hatte Forchtenstein das Spiel auf seiner Seite. Als Niklas Enapay Müller in der 70. Minute auch noch das 4:0 erzielte, war aus einer lange offenen Partie ein deutliches Ergebnis geworden.

Geschlossen verteidigt, vorne effizient geblieben

Dass der Sieg am Ende so klar ausfiel, führte Spuller vor allem auf das Auftreten seiner Mannschaft als Einheit zurück. „Wir haben als Mannschaft funktioniert, gemeinsam und sehr konsequent verteidigt. Das hat sehr gut funktioniert, und wir haben unsere Chancen genutzt“, sagte der Forchtenstein-Trainer. Gerade diese Mischung aus Ordnung gegen den Ball und Effizienz vor dem Tor gefiel ihm sichtlich. Umso höher bewertete er den Erfolg, weil er den Gegner trotz des 0:4 weiter sehr hoch einschätzt. „ZSP ist eine sehr starke Mannschaft, die jederzeit gefährlich werden kann und sehr gute Offensivspieler hat. Diesmal hatten sie vielleicht nicht ihren besten Tag, aber sie gehören sicher zu den Mannschaften im oberen Drittel“, meinte Spuller. Für Forchtenstein war das in Runde neun daher nicht bloß ein klarer Heimsieg, sondern ein Abend, an dem vieles zusammenpasste: frühe Führung, der richtige Reflex im entscheidenden Moment und danach die nötige Konsequenz, um das Spiel endgültig zuzudrehen.

II. Liga Mitte: Forchtenstein : SV 7023 Z-S-P - 4:0 (1:0)

  • 70
    Niklas Enapay Müller 4:0
  • 68
    Milan Horvath 3:0
  • 64
    Milan Horvath 2:0
  • 4
    Dino Guc 1:0