In der II. Liga Mitte hat sich SV 7023 Zemendorf-Stöttera-Pöttelsdorf im Derby gegen SV Schattendorf mit 2:1 durchgesetzt. Nach einer schwierigen Ausgangslage und einigen Ausfällen war es für die Gastgeber laut Trainer Dadi Ursman Maxell vor allem ein Spiel über Einsatz und Geschlossenheit. Genau das bekam seine Mannschaft auf den Platz, legte vor der Pause zwei Tore vor und rettete den Vorsprung trotz spätem Gegentor ins Ziel.

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Für Zemendorf-Stöttera-Pöttelsdorf war es kein Spiel, in das man unbelastet hineingehen konnte. Maxell sprach von einer schwierigen Ausgangslage und verwies auf die Wochen davor, in denen die Ergebnisse nicht so gekommen waren, wie man sich das vorgestellt hatte. Umso wichtiger war aus seiner Sicht, dass seine Mannschaft im Derby früh in Führung gehen konnte. In der 17. Minute brachte Thorsten Lang die Gastgeber mit 1:0 in Führung, und genau dieses Tor beschrieb der Trainer später als Schlüsselmoment. „Ab dem 1:0 ist eine große Last von der Mannschaft gefallen“, sagte Maxell. Noch vor der Pause legten die Gastgeber nach. In der 33. Minute erhöhte Michal Maco auf 2:0, mit diesem Vorsprung ging es auch in die Kabinen. Lange sah es danach aus, als würde dieser Spielstand bis zum Ende tragen, ehe Patrick Derdak in der Nachspielzeit noch auf 2:1 verkürzte.
Dass dieses Derby aus Sicht der Gastgeber nicht nur über spielerische Qualität entschieden werden würde, machte Maxell nach dem Schlusspfiff sehr deutlich. „Für uns war die Ausgangssituation schwierig. Nach zwei Auswärtsniederlagen und einem Punkteverlust zu Hause war das ein Derby mit Bedeutung, ein Sechs-Punkte-Spiel gegen einen Gegner in ähnlicher Lage“, sagte der Trainer. Gerade deshalb habe ihm imponiert, wie seine Mannschaft die Woche angegangen sei. „Wichtig war, dass die Burschen die ganze Woche gut vorbereitet waren und den Kampf angenommen haben.“ Für Maxell lag darin der eigentliche Kern des Sieges. Nicht ein einzelner Aspekt, sondern die Geschlossenheit der Mannschaft habe den Ausschlag gegeben. „Jeder war für den anderen da und die Mannschaft war wirklich voll fokussiert auf dieses Spiel“, brachte er es auf den Punkt. Auch das 2:0 durch Maco ordnete er in dieses Bild ein, weil seine Mannschaft nach der Führung ihre Idee besser umsetzen konnte und mit mehr Sicherheit auftrat.
Dass die Partie trotz des 2:0 zur Pause noch einmal Spannung bekam, passte zu einem Derby, das laut Maxell von Beginn an viel Bedeutung hatte. Der Trainer bescheinigte auch den Gästen einen engagierten Auftritt. „Der Gegner hat alles gegeben. Sie haben wirklich bis zum Schluss gekämpft“, sagte er über Schattendorf. Gerade in der Schlussphase zeigte sich das noch einmal. Maxell schilderte, dass seine Mannschaft kurz vor Schluss sogar die große Möglichkeit auf das 3:0 hatte, damit wäre die Sache wohl endgültig entschieden gewesen. Stattdessen fiel dieses Tor nicht, und im Gegenzug kam Schattendorf noch zum Anschlusstreffer durch Derdak. „Dann ist das Spiel in der Nachspielzeit noch einmal interessanter geworden“, sagte Maxell. Wirklich aus der Hand gab sein Team die Partie aber nicht mehr. „Trotzdem war meine Mannschaft in dieser Phase sehr fokussiert und wir haben mit gewissem Glück und kämpferischer Einstellung die drei Punkte behalten.“ Genau deshalb war dieser Heimsieg für Zemendorf-Stöttera-Pöttelsdorf mehr als nur ein Derbyerfolg: Er war die Bestätigung, dass man sich aus einer schwierigen Phase über Geschlossenheit und Einsatz wieder herausarbeiten kann.