Spielberichte

„Die Stimmung ist absolut positiv“: FC Andau und Trainer Rainer Weiß setzen auf Jugend

FC Andau

Nach einer stabilen Herbstsaison in der II. Liga Nord zeigt sich Rainer Weiß, Trainer des FC Andau, optimistisch. Sein Team hat sich von Beginn der Saison aus den Abstiegsplätzen fern gehalten und steht derzeit sicher im Mittelfeld. Zuletzt gab es unter anderem ein 0:0 gegen den ASV Steinbrunn sowie ein weiteres 0:0 gegen den SV Wimpassing, dazu einen wichtigen Erfolg gegen den FC Illmitz. Mit 21 Punkten aus 13 Spielen rangiert der FC Andau aktuell auf Platz sechs – für Weiß eine Bestätigung funktionierender gemeinsamer Arbeit und eines intakten Mannschaftsgefüges.


Torwart in Blau und Schwarz stützt sich auf die Knie

Image by Alexander Fox | PlaNet Fox from Pixabay

Selbstvertrauen nach stabilem Herbst

Weiß betont, dass vor allem die Entwicklung über die Herbstmonate die gute Stimmung getragen hat: „Ich bin sehr zufrieden mit der abgelaufenen Herbstsaison. Wir haben es endlich geschafft, uns im gesicherten Mittelfeld zu etablieren.“ Nach Niederlagen gegen den UFC Tadten und den SC Gattendorf steigerte sich die Mannschaft deutlich.

Der Erfolg gegen den FC Illmitz zeigte, dass Andau auch enge Partien für sich entscheiden kann. Es folgten zwei torlose Remis (0:0 gegen den SV Wimpassing und 0:0 gegen den ASV Steinbrunn), die die gewonnene Stabilität untermauerten.

Neues Vertrauen in junge Spieler

Besonderen Wert legt Weiß im Frühjahr auf die Förderung eigener Talente. Im Interview unterstreicht er, dass der Verein im Frühjahr verstärkt auf Eigenbauspieler setzen will: „Wir wollen den jungen Spielern mehr Einsatzmöglichkeiten geben, damit sie sich weiterentwickeln können.“

Drei Abgänge im Winter sollen durch zwei gezielte Neuzugänge und vermehrtes Vertrauen in den Nachwuchs kompensiert werden. Das Ziel: mehr Verantwortung und Spielpraxis für die Jugend – ohne die Balance im Team zu verlieren.

Gesundheit und Ausblick auf das Frühjahr

Mit Ausnahme von Max Wendelin, der sich laut Weiß zuletzt im Training eine Bänderverletzung zugezogen hat, kann der Coach auf einen weitgehend fitten Kader zurückgreifen.

Diese personelle Stabilität soll helfen, im Frühjahr weiter nach oben zu blicken. „Wir wollen, wenn möglich, die Meisterschaft im Frühjahr sehr spannend gestalten“, so Weiß. Besonders angetan zeigte er sich vom SC Rust, den er für dessen starke Comebacks und spielerische Entwicklung lobt. Das Wiedersehen in der Rückrunde gilt als Gradmesser – mit dem klaren Ziel, den positiven Trend zu bestätigen, die jungen Spieler voranzubringen und im Rennen um die oberen Tabellenplätze mitzureden.