Im Anschluss an das Duell in Illmitz ordnete Sebastian Reinprecht, Trainer von ASV COLDAMARIS Hornstein, die Partie als taktisch geprägtes Kräftemessen ein – getragen von einem starken Kollektiv und viel Kontrolle. Seine Mannschaft übernahm das Spielgeschehen, ließ wenig zu; die Kompaktheit war der Schlüssel. In der II. Liga Nord unterstrich Hornstein damit eine klare Herangehensweise: gegnerische Standards entschärfen, Umschaltphasen sauber ausspielen und vorne die Möglichkeiten nutzen. Den 3:0-Auswärtssieg in Illmitz wertete Sebastian Reinprecht als mehr als verdient – nicht zuletzt, weil zwei Elfmeter von Felix Sadowski (60., 77.) souverän verwandelt wurden. Zuvor hatte Ziya Bojdas (52.) das 0:1 erzielt. Diskussionswürdige Szenen sah er keine; stattdessen hob er die Ruhe und Konsequenz seiner Elf über alle Phasen des Spiels hervor.

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In seiner Analyse stellte Sebastian Reinprecht die defensive wie taktische Ordnung ins Zentrum: „Durch diese Kompaktheit, die wir heute an den Tag gelegt haben, haben wir kaum Chancen zugelassen und unsere Möglichkeiten genutzt.“ Auch das generelle Spielgefühl beschrieb er eindeutig: Seine Elf habe das Geschehen übernommen und die Kontrolle nicht mehr hergegeben. Wörtlich hielt er fest: „Wir haben das Spielgeschehen kontrolliert.“ Stabilität vor Spektakel – mit diesem Ansatz diktierte Hornstein den Rhythmus der Begegnung.
Sebastian Reinprecht verknüpft die Souveränität im Abschluss mit der gesamten Mannschaftsleistung: „Durch das Kollektiv haben wir das Spiel an uns gerissen und kontrolliert.“ Entscheidende Momente sah er vom Punkt: „Die Torchancen, sprich zwei Elfmeter, wurden souverän von Felix Sadowski verwandelt – insofern ist der Sieg mehr als verdient.“ Der klare Auswärtserfolg resultierte für ihn aus vielen disziplinierten Aktionen – von der Arbeit gegen den Ball über das strukturierte Anlaufen bis hin zur Konsequenz bei den wenigen, aber hochwertigen Möglichkeiten.
Ein zentrales Element war das Verhalten bei ruhenden Bällen: „Die Standardsituationen von Illmitz haben wir gekonnt abgewehrt, dadurch kam es kaum zu zwingenden Chancen für den Gegner.“ Auf die Frage nach potenziell strittigen Szenen antwortete er knapp: „Nicht wirklich.“ Die Balance zwischen Offensive und Defensive funktionierte aus seiner Sicht über alle Phasen: „Die Umschaltphasen von Offensive auf Defensive und umgekehrt haben im Kollektiv reibungslos funktioniert.“ Der Ausblick fällt entsprechend klar aus: „Genauso weiterarbeiten wie bisher.“