Spielberichte

Rainer Weiß (FC Andau): „Hart erkämpft, aber nicht unverdient“ – 2:1 gegen den Tabellenführer

FC Andau
ASV Deutsch Jahrndorf

Für Rainer Weiß, Trainer des FC Andau, stand der Frühjahrsauftakt in der II. Liga Nord gegen den ASV Deutsch Jahrndorf ganz im Zeichen von Widerstandskraft und Zusammenhalt. „Es war ein erwartetes, schweres Spiel gegen den Tabellenführer. Beide Mannschaften wussten zu Beginn der Frühjahrssaison noch nicht genau, wo sie stehen. Wir wollten unbedingt vor heimischer Kulisse punkten – idealerweise mit einem Sieg –, und das ist uns gelungen.“ Unterm Strich überwiegen Erleichterung und Stolz: „Über die gesamte Spielzeit war das ein hart erkämpfter, aber nicht unverdienter Erfolg.“ Angesichts der personellen Ausfälle zeigte sich Weiß besonders zufrieden: „Aufgrund der Ausfälle bin ich mit der Leistung sehr zufrieden.“


Torhüter legt sich Ball für Abstoß zurecht

Image by Alexander Fox | PlaNet Fox from Pixabay

Teamleistung als Antwort auf Ausfälle

Weiß hob wiederholt den Charakter seiner Mannschaft hervor: „Die Mannschaft hat alles in die Waagschale geworfen, sich kämpferisch und aufopferungsvoll präsentiert. Daher war dieser Heimsieg aus dieser Warte verdient, auch wenn er vom Chancenverhältnis her vielleicht etwas glücklicher zu unseren Gunsten verlaufen ist.“ Die Eckdaten des Spielverlaufs fügen sich ein: Mario Wendelin eröffnete für Andau zum 1:0 (25.), Mustafa Atik glich für den ASV Deutsch Jahrndorf zum 1:1 (32.) aus, nach der Pause stellte Bencze Sipöcz auf 2:1 (53.).

Chancenbild und Standards im Fokus

Im Rückblick sah der Trainer ein leichtes Plus bei den Gästen: „Ich denke, dass die Gäste aus Deutsch Jahrndorf die eine oder andere Torchance mehr hatten als wir.“ Gleichzeitig ließ Andau Möglichkeiten zur Vorentscheidung aus: „Wir hätten mit der einen oder anderen Möglichkeit den Sack zum 3:1 zumachen können, aber diese Chancen haben wir leider liegen gelassen.“ Besonders präsent blieb ihm eine Szene nach der Pause: „Mario Wendelin setzte sich im Sechzehner stark gegen zwei Spieler durch und legte auf Bencze Sipöcz ab, der mit seinem Abschluss aus kurzer Distanz scheiterte.“ Bei ruhenden Bällen blieb es auf beiden Seiten brenzlig: „Defensiv hatten wir bei der einen oder anderen Standardsituation etwas Glück, dass wir keinen Gegentreffer kassiert haben. Auf der anderen Seite hatte Felix Wendelin nach einem Eckball von Manuel Schopf die große Chance auf das 3:1 – sein Kopfball ging knapp neben das Tor.“

Ballbesitz, Intensität und der Blick nach vorn

Die Spielkontrolle schwankte über 90 Minuten. „In der ersten Halbzeit war das Spiel recht ausgeglichen. Nach unserem Führungstreffer hatten die Gäste mehr vom Spiel, sie drückten auf den Ausgleich, und wir verlagerten uns stärker auf Umschaltmomente – daher wahrscheinlich mehr Ballbesitz bei den Gästen.“ Trotz hoher Intensität blieb die Partie fair: „Es war ein sehr intensiv geführtes Spiel, aber sicherlich kein unfaires.“ Aus dem Abend nimmt Andau Selbstvertrauen mit: „Wir haben mit einer kompakten Teamleistung die qualitativ wichtigen Ausfälle kompensiert, dabei Selbstvertrauen für die nächsten Spiele getankt und hoffen, diese Leistung in den kommenden Wochen wieder auf den Platz zu bringen und uns dabei auch spielerisch weiterzuentwickeln.“

II. Liga Nord: Andau : Deutsch Jahrndorf - 2:1 (1:1)

  • 53
    Bencze Zoltan Sipöcz 2:1
  • 32
    Mustafa Atik 1:1
  • 25
    Mario Wendelin 1:0

 

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