Ein Derby mit Tempo, intensiven Zweikämpfen und vielen Umschaltmomenten: So ordnete Markus Tschida das Auswärtsspiel seines FC Illmitz beim SV Gols ein. Der Trainer sah die Gastgeber mit mehr Ballbesitz und hohem Anlaufen, während seine Mannschaft die eigene Hälfte absicherte und über kluge Umschaltaktionen nach vorne kam. Prägend waren für ihn Fehler des Gegners, die seine Elf in der Frühphase nutzte. Nach dem 2:0 (Torschütze: Thomas Zwickl), betonte Tschida, gab es die Chance, das Spiel früher zu entscheiden – doch einige Gelegenheiten blieben ungenutzt. Insgesamt hob er die Umsetzung der taktischen Vorgaben hervor und sprach von einer zunehmend reiferen Steuerung des Spiels. Die Partie in der II. Liga Nord trug, typisch für ein Derby, spürbare Emotionen in sich.

Foto: Harald Dostal/fodo.media
Auf die Frage nach dem Grundton des Spiels fasste Tschida zusammen: „Von allem etwas, würde ich sagen. Gols hatte zwar mehr Ballbesitz und versuchte, hoch anzulaufen und das Spiel in die Hand zu nehmen, servierte uns jedoch durch zwei Eigenfehler die ersten beiden Tore auf dem Silbertablett.“ (Torschützen der ersten beiden Tore: Wolfgang Gmoser, Thomas Zwickl.) Den eigenen Ansatz beschrieb er als kontrolliert und vom Plan geprägt, zuerst Stabilität herzustellen und daraus Tempo aufzubauen. Sein Fazit zur Umsetzung fiel klar aus: „Meine Mannschaft hat die taktischen Vorgaben gut umgesetzt.“
Nach der 2:0-Führung (Torschütze: Thomas Zwickl) sah Tschida die Möglichkeit, die Partie frühzeitig zu entscheiden: „Nach dem 2:0 wäre die Möglichkeit gewesen, den Sack früher zuzumachen. Das ist jedoch nicht passiert, weil ein, zwei Chancen vergeben wurden.“ Für die nächsten Aufgaben formulierte er eine doppelte Zielsetzung – hohe Intensität halten und vor dem Tor zulegen: „Die Laufbereitschaft beibehalten und die Effizienz vorm Tor auf alle Fälle ins nächste Spiel mitnehmen.“
Die Atmosphäre passte zum regionalen Duell. Tschida sprach von hitzigen Phasen, ohne dass die Partie entglitt: „Es gab zwei, drei hitzige Momente am Platz, aber das ist normal bei einem Derby.“ Gleichzeitig betonte er die Entwicklung seiner Mannschaft über die Distanz: „Mit zunehmender Spieldauer wurde unser Spiel schlauer und punktuell genauer.“ Dass am Ende ein 4:1 stand, reiht sich für ihn stimmig ein in den Fokus auf eine abgesicherte eigene Hälfte und kluges Umschalten, den er über die gesamte Spielzeit unterstrich.