Im Duell der II. Liga Nord zwischen ASV Steinbrunn und UFC Pama zeigte sich Franz Schuster selbstkritisch: Der Gegner sei klar effizienter gewesen, die 1:5-Niederlage gehe in Ordnung. Zur ersten Halbzeit meinte er nüchtern: „Ein typisches Spiel, Letzter gegen Vorletzter.“ Nach der Pause kippte die Partie dann deutlich in Richtung Steinbrunn.

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Gleich zu Beginn eine Szene, die vieles hätte verändern können: In der 2. Minute versuchte Stürmer Fabian Hruby aus 45 Metern, den Torhüter zu überlupfen – der Ball senkte sich jedoch knapp hinter der Latte ins Aus. „Da hätten wir 1:0 geführt, dann wäre das Spiel möglicherweise in eine andere Richtung gegangen“, so Schuster. Stattdessen blieb es lange eine Geduldpartie, bis Benjamin Juric in der 45. Minute das 0:1 aus Pama-Sicht markierte – ein Wirkungstreffer unmittelbar vor dem Pausenpfiff.
Nach Wiederbeginn legten die Gastgeber entschlossen nach: Milan Kostic erhöhte in der 67. Minute auf 0:2, und in der 70. Minute stellte Marko Pavlovic auf 0:3. Pama meldete sich noch einmal zurück und verkürzte in der 73. Minute durch Enes Fidani auf 1:3, doch der Anschluss leitete keine Wende ein. Zu Standards merkte Schuster an: „Eigentlich sind alle Tore aus dem Spiel gefallen.“
In der Endphase zog Steinbrunn endgültig davon: Antonio Pranjic traf in der 88. Minute zum 1:4, ehe ein Eigentor von Martin Zechel in der 90. Minute den 1:5-Endstand besiegelte. Zu den Unparteiischen sagte Schuster: Wesentliche Fehlentscheidungen habe es nicht gegeben, die Leistung sei „insgesamt in Ordnung“. Für die kommenden Wochen kündigte er an: „Wir werden das wie immer intern aufarbeiten.“