Im Burgenland-Duell der 20. Runde der II. Liga Nord setzte sich der FC Winden beim ASV Steinbrunn mit 3:1 durch. Bei schwierigen, windanfälligen Platzverhältnissen sprach Co-Trainer Markus Huszar von einem verdienten Auswärtssieg und hob das 2:0 vor der Pause als Knackpunkt hervor. Nach Treffern von Filip Kusalik, Izudin Mandalovic und David Kondrlik reichte den Hausherren der späte Anschluss von Gabor Wollner nur noch zur Ergebniskosmetik.

Foto: Harald Dostal/fodo.media
In einem Spiel, das vom Wind und heiklen Bodenverhältnissen geprägt war, taten sich beide Seiten anfangs schwer, klare Aktionen aufzuziehen. Winden setzte nach 24 Minuten das erste Ausrufezeichen: Filip Kusalik stellte auf 0:1 und brachte die Gäste in Front. Kurz darauf fiel in Minute 35 das Tor, das die Richtung vorgab: Izudin Mandalovic erhöhte auf 0:2. Für Markus Huszar war genau dieser Moment der Schlüssel: "Entscheidend war das 2:0 kurz vor der Pause durch Mandalovic." Der Co-Trainer ordnete die Szene so ein: "Das Tor hätte viel früher fallen müssen, aber Gott sei Dank ist es für uns positiv ausgegangen und Mandalovic konnte zum 2:0 einschießen." Mit der 0:2-Pausenführung im Rücken hatte Winden eine schwierige erste Halbzeit gemeistert.
Nach dem Seitenwechsel blieb die Partie aufgrund der Bedingungen anspruchsvoll, doch die Gäste blieben konzentriert und warteten geduldig auf ihre Chance. In Minute 63 nutzte David Kondrlik den nächsten guten Moment und stellte auf 0:3 – der Treffer, der den Auswärtssieg endgültig absicherte. Steinbrunn gab sich nicht auf und kam in der Nachspielzeit durch Gabor Wollner zum 1:3 (92.). Mehr ließen die Windener aber nicht zu. Huszar führte den souveränen Auftritt vor allem auf den Willen zurück: "Der Wille, unbedingt diese drei Punkte einzufahren." Genau dieser Wille, so sein Eindruck, trug die Mannschaft durch die heiklen Phasen.
Bei allem Jubel fand Markus Huszar auch Worte für den Gegner. "Sehr engagiert, sehr couragiert", sagte er über Steinbrunn, schob aber nach: "Leider kommt dieser Auftritt wahrscheinlich zu spät für die II. Liga Nord." Ein Blick auf die Zahlen unterstreicht die Einschätzung: Nach 20 Runden hält Winden bei 26 Punkten und rangiert auf Platz 10, während Steinbrunn mit 8 Zählern am Tabellenende steht (Rang 14). Gerade deshalb war der Dreier für die Gäste so wichtig, um im unteren Mittelfeld weiter Luft zu bekommen und Ruhe in die Woche mitzunehmen.
Für Diskussionen sorgte an diesem Nachmittag wenig. Auch das passte ins Bild eines souveränen Auswärtsauftritts. "Das Schiedsrichterteam war ganz okay. Keine nennenswerten Fehlentscheidungen", bilanzierte Huszar nüchtern. Zuvor hatte er die Partie so zusammengefasst: "Ein schwieriges Spiel, schwierige Platzverhältnisse, sehr windanfällig. FC Winden ging verdient als Sieger vom Platz." Unterm Strich stehen ein 3:1, alle drei Punkte und die Gewissheit, dass die Mannschaft in einer zähen Partie cool geblieben ist.