Spielberichte

Martin Grabenbauer (Trainer SC Kittsee): „Zu Hause erwarten wir mehr als ein Remis“

SC Kittsee
ASV Steinbrunn

In der II. Liga Nord blieb das Duell zwischen dem SC Kittsee und dem ASV Steinbrunn torlos: 0:0. Trainer Martin Grabenbauer sprach von einem nüchternen Nachmittag und einem Spiel ohne große Höhepunkte. „Zu Hause erwartet man sich mehr als ein Unentschieden“, sagte er, verwies aber auch auf eine sehr junge Truppe. Unterm Strich nahm Steinbrunn laut Grabenbauer nicht unverdient einen Punkt mit.


Fußball und Fußballschuh bei Eckball

Foto: Harald Dostal/fodo.media

Zähes Ringen, zur Pause 0:0, danach nur Halbschancen

Vom Anpfiff weg tat sich Kittsee schwer, Tempo und Genauigkeit zusammenzubringen. Viel lief über sichere Bälle, doch der letzte Punch fehlte, die Gäste standen ordentlich und ließen sich nicht aus der Ruhe bringen. „Wir haben nicht an die Leistungen der Vorwochen angeschlossen. Wir haben etwas umständlich, etwas fadig gespielt. Das war von uns kein gutes Spiel“, ordnete Martin Grabenbauer ein. Zur Halbzeit stand es 0:0, und auch nach der Pause änderte sich aus seiner Sicht wenig. „In Hälfte zwei hatten wir zwei, drei Halbschancen, aber keine Topchancen.“ Sein Fazit zum Ergebnis fiel deutlich aus: „Steinbrunn hat den Punkt nicht unverdient mitgenommen.“

Zu wenig Druck, zu ungenau – nur die Null steht

Der Trainer blieb in seiner Analyse klar. „Natürlich erwartet man sich zu Hause mehr als ein Unentschieden. Wir haben den Anspruch, die Heimspiele zu gewinnen“, sagte Grabenbauer und nannte die Gründe: „Uns haben Ruhe und Geduld gefehlt, gegen diesen Gegner die spielerische Lösung zu finden. Wir waren zu ungenau, haben zu wenig Druck ausgeübt und sind nicht in die Zweikämpfe gekommen.“ Gleichzeitig nahm er sein junges Team in Schutz: „Kein Vorwurf an die Mannschaft, sie ist sehr jung und unroutiniert.“ Spürbar sei zudem „das Fehlen der zwei Stammspieler, Wisak und Kamasik, die offensiv immer wieder Entlastung und Druck nach vorne gebracht haben“. Positiv blieb am Ende nur: „Wir haben zu null gespielt.“

Steinbrunn unbekümmert, Schiedsrichter top – Kittsee bleibt oben dran

Für den Gegner fand Grabenbauer respektvolle Worte. „Steinbrunn hat unbekümmert und ohne Druck gespielt“, sagte er, und hielt fest: „Sie haben die Sache gut gemacht und hätten sogar die eine oder andere Chance gehabt, das Spiel zu entscheiden. Im Großen und Ganzen war Steinbrunn ein Gegner auf Augenhöhe.“ Zufrieden war er auch mit dem Unparteiischen: „Der Schiedsrichter war absolut in Ordnung, top – keine Hektik, keine Unruhe.“ In der Tabelle bleibt Kittsee mit 36 Punkten aus 21 Runden im Spitzenfeld (Rang 3), während Steinbrunn als 14. neun Zähler hält. Für die nächsten Aufgaben sollen auf dem Platz wieder mehr Druck, Kreativität, Klarheit und Geduld her.

 

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