In der II. Liga Nord hat UFC Tadten ein intensives 3:2 gegen SC Kittsee gefeiert und damit auch am zweiten Spieltag voll angeschrieben. Trainer Michael Pittnauer sprach von einer starken und fairen Partie mit viel Qualität auf beiden Seiten. Entscheidend war aus seiner Sicht nicht ein einzelner Kunstgriff, sondern der größere Wille seiner Mannschaft, die drei Punkte unbedingt zu Hause zu behalten.

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Michael Pittnauer hatte nach dem Schlusspfiff schnell eine Überschrift für diese Begegnung gefunden. "Grundsätzlich war es eine sehr gute Partie von beiden Mannschaften, auch sehr fair geführt", sagte der Trainer des UFC Tadten. Dazu passte auch der Verlauf, denn beide Mannschaften suchten immer wieder den Weg nach vorne. SC Kittsee ging in der 27. Minute durch Maximilian Mikula mit 1:0 in Führung. Pittnauer sprach dabei von einem Eigenfehler seiner Mannschaft, den SC Kittsee gut ausnutzte. UFC Tadten reagierte aber sofort. In der 33. Minute stellte Milán Szimhardt nach einem, wie Pittnauer es nannte, "schön herausgespielten Konter" auf 1:1. Lange hielt dieses Gleichgewicht nicht, weil Michal Belko in der 37. Minute das 2:1 für SC Kittsee erzielte. Wieder ärgerte den Trainer, dass der Gegentreffer aus einem Fehler im eigenen Spielaufbau entstand. Umso wichtiger war das 2:2 noch vor der Pause, als Rómeó Svarda in der Nachspielzeit der ersten Hälfte traf und UFC Tadten damit noch vor dem Seitenwechsel wieder auf Augenhöhe brachte.
Dass UFC Tadten nach dem 2:2 nicht nur zurückkam, sondern nach der Pause auch weiter an das Spiel glaubte, war für Michael Pittnauer der entscheidende Punkt dieses Nachmittags. "Klar war, dass jene Mannschaft gewinnt, die weniger Fehler macht", sagte er, und zugleich betonte er, dass am Ende auch die Mannschaft belohnt werde, die "aufopferungsvoller gespielt hat und mehr in den Sieg investiert hat". Genau diesen Eindruck hatte der Trainer im zweiten Durchgang. UFC Tadten hatte laut Pittnauer "ein bisschen Oberwasser gehabt, was zumindest die Chancen anbelangt" und blieb damit auch im Spiel am Drücker. Die Gastgeber ließen sich von den beiden Rückständen nicht bremsen, sondern blieben dran. In der 85. Minute fiel dann die Entscheidung, als Lukas Hoffmann das 3:2 für UFC Tadten erzielte. Pittnauer sah darin die passende Belohnung für eine Mannschaft, die sich immer wieder zurückkämpfte und bis in die Schlussphase hinein weiter auf den Sieg ging. "Spielentscheidend war dieser Wille, unbedingt diese drei Punkte bei uns zu behalten", fasste er die zweite Halbzeit zusammen.
Besonders zufrieden war Michael Pittnauer mit dem Gesamtauftritt seiner Mannschaft, den er nicht nur am Ergebnis festmachte. "Bei meiner Mannschaft hat dieser Zusammenhalt unglaublich gut funktioniert. Einer läuft für den anderen, wie in einer Familie", sagte der Trainer. Dazu hob er hervor, dass UFC Tadten "unglaublich stabil in der Defensive" sei und in der Offensive "sehr variabel und kaum einzuschätzen". Gerade gegen einen Gegner wie SC Kittsee wertete er das hoch. "Der SC Kittsee hat eine hervorragende Mannschaft mit sehr guten Einzelspielern, die eine hohe Qualität haben", sagte Pittnauer und machte damit auch klar, wie viel Arbeit hinter diesem Erfolg steckte. Seine Mannschaft habe die Stärken von SC Kittsee gut neutralisiert und gleichzeitig die eigenen Vorzüge besser auf den Platz gebracht. Einen Nebenschauplatz wollte er bewusst nicht aufmachen, zur Leistung des Unparteiischen sagte er nur: "Der Schiedsrichter ist für meine Mannschaft und für mich tabu. Kein Kommentar." Für UFC Tadten bedeutet dieses 3:2 nach zwei Runden sechs Punkte und Rang drei in der Tabelle der II. Liga Nord, während SC Kittsee bei drei Zählern hält.