In der II. Liga Süd blickt Sascha Ifkovits, Obmann des ASV Gemeinde Tobaj, mit viel Optimismus auf die kommende Frühjahrssaison. Nach einer erfolgreichen Herbstserie mit drei Siegen aus den letzten fünf Partien steht Tobaj auf Platz sechs und hat sich in Schlagdistanz zur Spitzengruppe etabliert. Besonders die treffsichere Offensive prägte die Hinrunde, wie Ifkovits im Gespräch betont. Die Vorbereitung auf den Frühjahrsteil ist wetterbedingt organisatorisch herausfordernd, doch der Verein setzt erneut auf Kontinuität – sowohl im Kader als auch im Betreuerstab.
Der ASV Gemeinde Tobaj kann auf eine wechselhafte, aber insgesamt erfolgreiche erste Saisonhälfte zurückblicken. Siege gegen den SV Mühlgraben, den SV Neuberg und Bad Tatzmannsdorf zeigten, dass die Mannschaft jederzeit für drei Punkte gut ist. Das 0:0 gegen die ASKÖ Oberdorf bestätigte die defensive Entwicklung, nachdem zuvor vor allem die Offensivabteilung für Aufsehen gesorgt hatte.
„Wir sind unter den Top-Mannschaften bei den erzielten Toren“, sagt Ifkovits. Damit spielte Tobaj eine wichtige Rolle im oberen Tabellenmittelfeld und konnte den Anschluss an das Spitzenquintett halten.
Für die bevorstehende Frühjahrssaison bleiben nur wenige Wochen Vorbereitungszeit. Am 21. Februar startet Tobaj mit dem Cup in die Pflichtspiele – ein früher Termin, der angesichts winterlicher Bedingungen zur Herausforderung wird. „Das Wetter macht ein Trainieren auf Naturrasen schwer oder unmöglich“, betont Ifkovits. Das Team weicht daher so gut es geht auf Alternativen aus, um sich optimal einzustimmen. Trotz der widrigen Umstände ist der Optimismus spürbar: Der Verein will den Schwung aus dem Herbst mitnehmen und zum Saisonstart wieder in Form sein.
Während andere Teams im Winter am Kader schrauben, setzt Tobaj bewusst auf Beständigkeit. Lediglich ein Neuzugang vom SV Eberau wurde vermeldet – ansonsten bleibt die Mannschaft unverändert. „Wir möchten möglichst mit derselben Mannschaft starten, wie wir auch im Herbst bereits hatten“, erklärt Ifkovits. Auch in den Vereinsstrukturen hat sich nichts verändert.
Das eingespielte Umfeld gilt als Stärke: „Bei uns ist alles gleich geblieben, und das war auch in der Vergangenheit oft ein Vorteil.“ Einige verletzte Akteure kehren derzeit ins Mannschaftstraining zurück, was die Personaldecke zum Frühjahrsauftakt zusätzlich stärkt.
Besonders beeindruckt zeigt sich Ifkovits von der Leistungsdichte der II. Liga Süd. Er hebt hervor, dass selbst Topteams wie Pinkafeld oder Kukmirn gegen Mannschaften aus dem Tabellenkeller Punkte lassen. „Die Liga ist sehr ausgeglichen – jeder kann jeden schlagen“, so seine Einschätzung. Diese Ausgeglichenheit eröffnet Tobaj weiterhin Chancen, sich unter den Topteams zu etablieren.
Nach der positiven Entwicklung in der Defensive und der treffsicheren Offensive geht der Verein mit realistischem, aber ehrgeizigem Selbstverständnis in die zweite Saisonhälfte. Das Ziel: Stabilität bewahren, Offensivfreude beibehalten und in der Tabelle weiter nach vorne blicken.