In wenigen Tagen startet die 18. Meisterschaftsrunde in der Burgenland-Energie-Landesliga. Sie geht am kommenden Wochenende über die Bühne. Zwei Matches starten am Freitagabend, fünf Spiele steigen am Samstagnachmittag und den Abschluss bildet eine Begegnung am Sonntagnachmittag. Ligaportal.at liefert an jedem Spieltag einen interessanten Vergleich der jeweils duellierenden Teams. Auch am kommenden Spieltag gibt es wieder interessante Duelle! Wer bleibt erfolgreich? Wer findet auf die Siegerstraße zurück?
Für den SC Bad Sauerbrunn läuft es im Frühjahr bis jetzt nicht nach Wunsch. In den ersten beiden Rückrundenspielen musste sich die Mannschaft jeweils mit einem Remis begnügen und kommt damit in der Tabelle nicht entscheidend voran. Auch offensiv hakt es derzeit noch: Trotz der Rückkehr von Goalgetter Michal Kozak, der nach seiner Verletzungspause wieder zur Verfügung steht, gelang der Mannschaft im Frühjahr bislang erst ein Treffer. Dennoch hofft man im Lager der Bad Sauerbrunner, dass mit zunehmender Spielpraxis auch die Durchschlagskraft im Angriff wieder steigt. Ein kleiner Vorteil könnte dabei die Heimstärke sein. Drei der bislang fünf Saisonsiege feierte der SC Bad Sauerbrunn auf eigener Anlage, wo man sich traditionell deutlich schwerer schlagen lässt. Vor heimischem Publikum soll nun auch im Frühjahr der erste volle Erfolg gelingen, um wieder Anschluss an das obere Drittel der Tabelle zu finden. Mit dem FC Deutschkreutz reist allerdings ein Gegner an, der ebenfalls dringend Punkte benötigt. Die Blaufränkischen starteten mit einer Niederlage und einem Remis in die Rückrunde und rutschten dadurch auf einen Abstiegsplatz ab. Entsprechend groß ist der Druck, im weiteren Saisonverlauf wieder regelmäßig zu punkten. Die Auswärtsbilanz der Deutschkreutzer zeigt dabei ein ausgeglichenes Bild: In acht Auswärtsspielen stehen drei Siege, ein Unentschieden und vier Niederlagen zu Buche. Damit haben die Blaufränkischen durchaus bewiesen, dass sie auch in der Fremde gefährlich sein können. Es ist also alles angerichtet für ein Duell zweier Teams, die unbedingt einen Sieg einfahren wollen, um ihre jeweilige Situation in der Tabelle zu verbessern.
Es kommt zum absoluten Kracherspiel der Runde, wenn Tabellenführer MSV 2020 den ambitionierten Drittplatzierten aus Leithaprodersdorf empfängt. Die Ausgangslage verspricht ein hochklassiges Duell, denn beide Mannschaften gehören in dieser Saison zu den konstantesten Teams der Liga. Der MSV 2020 startete mit zwei Remis in die Rückrunde, bleibt jedoch weiterhin souverän an der Tabellenspitze. Da auch die direkten Verfolger Punkte liegen ließen, beträgt der Vorsprung weiterhin komfortable 13 Punkte. Die Mannschaft überzeugt nicht nur durch ihre Konstanz, sondern auch durch beeindruckende Zahlen: Sowohl offensiv als auch defensiv stellt der MSV die Bestwerte der Liga. Besonders vor heimischem Publikum zeigt sich das Team torhungrig – im Schnitt trifft der Tabellenführer fast dreimal pro Heimspiel. Der SV Leithaprodersdorf reist allerdings mit breiter Brust an. Die Mannschaft von Trainer Santner konnte beide bisherigen Frühjahrsspiele für sich entscheiden. Auf einen überzeugenden 4:0-Auswärtssieg in St. Margarethen folgte zuletzt ein 2:1-Heimerfolg gegen Schlusslicht Jennersdorf. Damit haben sich die Leithaprodersdorfer im oberen Tabellendrittel festgesetzt und wollen auch beim Spitzenreiter ihre starke Form bestätigen. Dass sie dem MSV durchaus Paroli bieten können, hat das Hinspiel im Herbst gezeigt. Damals erkämpfte sich die Santner-Elf ein 2:2-Unentschieden. Auch dieses Mal dürfte ein intensives und spannendes Spiel zu erwarten sein, in dem der Tabellenführer seine Heimstärke ausspielen möchte, während die Gäste versuchen werden, dem Spitzenreiter erneut Punkte abzunehmen.
Der UFC Jennersdorf musste zuletzt trotz einer engagierten Leistung eine bittere Niederlage hinnehmen. Beim Auswärtsspiel in Leithaprodersdorf zog man knapp mit 1:2 den Kürzeren, obwohl die Mannschaft über weite Strecken gut dagegenhielt. Dennoch zeigte die Partie, dass die Jennersdorfer durchaus konkurrenzfähig sind. Bereits eine Woche zuvor konnte der UFC den ersten Saisonsieg einfahren und damit ein wichtiges Erfolgserlebnis verbuchen. Auf heimischem Platz lief es für Jennersdorf in dieser Saison allerdings bislang nur selten nach Wunsch. Von den bisherigen acht Heimspielen konnte lediglich eines gewonnen werden. Umso größer ist die Motivation, vor eigenem Publikum wieder einmal voll anzuschreiben und wichtige Punkte im Kampf um den Anschluss in der Tabelle zu holen. Mit dem ASK Horitschon reist jedoch ein Gegner an, der mit viel Selbstvertrauen ins Derby gehen wird. Am vergangenen Wochenende feierten die Horitschoner einen wichtigen 1:0-Erfolg gegen den SV Sankt Margarethen und konnten damit ein starkes Zeichen setzen. Dieser Sieg dürfte der Mannschaft zusätzlichen Rückenwind für das bevorstehende Duell geben. Allerdings zeigt ein Blick auf die Auswärtsbilanz, dass sich der ASK Horitschon in der Fremde bislang schwertut. In acht Auswärtsspielen gelang erst ein einziger voller Erfolg. Trotzdem werden sie mit breiter Brust auftreten, denn das Hinspiel verlief aus ihrer Sicht äußerst deutlich: In der ersten Saisonhälfte setzte sich Horitschon klar mit 4:1 gegen den UFC Jennersdorf durch. Jennersdorf wird daher besonders motiviert sein, sich für diese Niederlage zu revanchieren und in diesem Match für eine Überraschung zu sorgen.
Der SV Sankt Margarethen steckt aktuell in einer schwierigen Phase der Saison. Vier Niederlagen in Folge musste die Mannschaft zuletzt hinnehmen – das ist derzeit der schwächste Lauf der gesamten Liga. Besonders offensiv läuft es für den SVS überhaupt nicht rund: In den bisherigen Rückrundenspielen blieb die Mannschaft ohne eigenen Treffer, wodurch wichtige Punkte liegen gelassen wurden. Ein Hoffnungsschimmer bleibt jedoch die Heimbilanz. Auf eigener Anlage präsentierte sich Sankt Margarethen in dieser Saison deutlich stabiler und konnte bereits viermal als Sieger vom Platz gehen. Vor heimischem Publikum soll nun die Wende gelingen, um die Negativserie zu beenden und wieder Selbstvertrauen zu tanken. Mit dem USV Halbturn reist allerdings ein Gegner an, der ebenfalls keinen optimalen Start ins Frühjahr erwischt hat. Die Halbturner verloren ihre beiden ersten Rückrundenspiele und kassierten dabei insgesamt sechs Gegentreffer. Durch diese beiden Niederlagen rutschte die Mannschaft in der Tabelle auf Rang acht ab und möchte jetzt unbedingt wieder anschreiben. Auswärts zeigte der USV Halbturn in dieser Saison jedoch durchaus solide Leistungen. In acht Spielen in der Fremde sammelte man bereits 14 Punkte – eine Bilanz, die zeigt, dass die Mannschaft auch auswärts gefährlich sein kann. Es ist also alles angerichtet für ein Duell zweier Teams, die nach einem schwierigen Frühjahrsstart dringend ein Erfolgserlebnis benötigen.
Beide Teams sind im Frühjahr mit einer positiven Bilanz gestartet. Sowohl der ASV Siegendorf als auch der SK Pama konnten in den ersten beiden Rückrundenspielen einen Sieg und ein Remis verbuchen und damit wichtige Punkte sammeln. Besonders für den ASV Siegendorf waren diese Zähler von großer Bedeutung, denn dadurch konnte man sich zumindest etwas näher an die Nichtabstiegsplätze heranschieben. Ein Blick auf die bisherige Saisonbilanz zeigt jedoch, dass für die Siegendorfer weiterhin viel Arbeit bevorsteht. Nach 17 absolvierten Spielen stehen erst drei Siege, sechs Unentschieden und acht Niederlagen zu Buche. Vor allem auf eigener Anlage tat sich der ASV bislang schwer: Lediglich ein einziges Heimspiel konnte man bisher gewinnen. Umso wichtiger wäre nun ein Erfolg vor heimischem Publikum, um den positiven Trend aus den ersten beiden Frühjahrsspielen zu bestätigen. Auch der SK Pama befindet sich derzeit im Aufwind. Durch die jüngsten Punktegewinne gelang es der Mannschaft, einen Abstiegsplatz zu verlassen und etwas Luft im Tabellenkeller zu gewinnen. Offensiv zählt Pama allerdings zu den harmlosen Teams der Liga – mit durchschnittlich nur 1,2 Treffern pro Spiel stellt man eine der schwächeren Angriffsreihen der Meisterschaft dar. Interessant ist zudem die Auswärtsbilanz der Gäste, denn in der Fremde punktete der SK Pama bislang sogar konstanter als auf eigener Anlage. Das könnte auch im bevorstehenden Duell eine Rolle spielen. Zusätzlichen Rückenwind dürfte der Blick auf das Hinspiel geben: Im Herbst setzte sich Pama knapp mit 2:1 gegen den ASV Siegendorf durch. Die Gastgeber werden daher alles daransetzen, sich dieses Mal zu revanchieren und wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt einzufahren.
Der ASK Kohfidisch präsentierte sich am vergangenen Wochenende in bestechender Form. Im Derby gegen den SV Eberau zeigte die Mannschaft eine starke und konzentrierte Leistung und setzte sich verdient mit 2:0 durch. Durch diesen Erfolg konnte sich das Team in der Tabelle auf den fünften Platz verbessern und unterstrich einmal mehr seine gute Verfassung in den vergangenen Wochen. Die Mannschaft von Trainer Plank befindet sich aktuell in einem echten Lauf. Drei der letzten Spiele konnte Kohfidisch für sich entscheiden und überzeugte dabei sowohl offensiv als auch defensiv. In diesem Zeitraum erzielte man beeindruckende elf Treffer und musste gleichzeitig nur ein einziges Gegentor hinnehmen. Besonders bemerkenswert ist zudem die Defensivstatistik in der Rückrunde: Als eines von drei Teams der Liga blieb der ASK Kohfidisch bislang ohne Gegentreffer. Ganz anders stellt sich die aktuelle Situation bei der SpG Edelserpentin dar. Die Gäste sind etwas ins Straucheln geraten und konnten keines ihrer beiden Rückrundenspiele gewinnen. Dennoch darf man die Spielgemeinschaft keinesfalls unterschätzen, denn gerade auswärts zählt sie zu den stärksten Mannschaften der Liga. Ein Blick auf die Auswärtstabelle unterstreicht diese Stärke deutlich: Mit 17 Punkten aus acht Begegnungen belegt die SpG Edelserpentin den zweiten Platz im Liga-Vergleich. Die Mannschaft fühlt sich in der Fremde offensichtlich wohl und hat mehrfach bewiesen, dass sie auch auf fremdem Platz für Gefahr sorgen kann. Zusätzliche Motivation dürften die Gäste auch aus dem Hinspiel schöpfen. Im Herbst setzte sich die SpG Edelserpentin deutlich mit 4:1 gegen den ASK Kohfidisch durch. Die Hausherren werden daher alles daransetzen, sich für diese Niederlage zu revanchieren und ihre starke Form auch in diesem Duell zu bestätigen.
Der ASK Klingenbach prolongierte am vergangenen Wochenende mit dem 1:1-Remis in Horitschon ihre aktuell starke Serie. Seit nunmehr fünf Runden sind die Grenzstädter ungeschlagen und konnten in diesem Zeitraum zwei volle Erfolge verbuchen. Damit zählt man zu den fünf Mannschaften der Liga, die in der laufenden Rückrunde noch ohne Niederlage geblieben sind. Die Formkurve zeigt also klar nach oben. Verbesserungsbedarf besteht allerdings weiterhin bei der Heimbilanz: Auf eigener Anlage gelangen bislang erst zwei Siege, weshalb man im kommenden Spiel besonders darauf bedacht sein wird, vor heimischem Publikum nachzulegen. Der SC Oberpullendorf hat sich nach der überraschenden Niederlage gegen den Tabellenletzten zuletzt wieder etwas stabilisiert. Am vergangenen Spieltag rang man dem Spitzenreiter aus Mattersburg ein respektables 1:1-Remis ab und sammelte damit wichtiges Selbstvertrauen. Dennoch zeigt ein Blick auf die jüngste Bilanz, dass die Konstanz noch fehlt: Aus den letzten fünf Begegnungen konnte lediglich ein Sieg eingefahren werden. In der Auswärtstabelle präsentiert sich der SC Oberpullendorf allerdings solide und belegt derzeit Rang fünf. Im direkten Vergleich der Hinrunde behielt Oberpullendorf die Oberhand und setzte sich im Herbst mit 3:1 gegen den ASK Klingenbach durch. Die Gastgeber werden daher nicht nur ihre Serie ausbauen wollen, sondern auch versuchen, die bislang durchwachsene Heimbilanz aufzubessern. Es deutet viel auf eine ausgeglichene Begegnung hin, in der beide Teams ihre aktuellen Serien fortsetzen möchten.
Bei der SpG Neudorf/Parndorf läuft es seit der Übernahme durch Trainer Christoph Tischler richtig gut. Die Mannschaft präsentierte sich zum Start in die Frühjahrssaison stabil und konnte aus den ersten beiden Spielen vier Punkte mitnehmen. Damit zählt das Team aktuell zu den erfolgreicheren Mannschaften der Rückrunde und hat gezeigt, dass unter dem neuen Trainer frischer Schwung eingekehrt ist. Vor allem die kompakte Spielweise und der mannschaftliche Zusammenhalt machten sich in den ersten Begegnungen positiv bemerkbar. Auch die Heimbilanz der SpG Neudorf/Parndorf ist bislang durchaus solide, wenn auch nicht überragend. In acht Heimspielen stehen drei Siege, zwei Remis und drei Niederlagen zu Buche. Damit zeigt sich eine relativ ausgeglichene Statistik auf eigener Anlage. Im kommenden Spiel möchte man diese Bilanz natürlich weiter verbessern und den positiven Trend der vergangenen Wochen fortsetzen. Der SV Eberau musste hingegen am vergangenen Wochenende einen Rückschlag hinnehmen. Im Derby gegen Kohfidisch setzte es eine Niederlage, wodurch das Team zunächst einmal die Wunden lecken muss. Gerade in emotional geführten Derbys wie diesem ist eine Niederlage oft doppelt bitter, weshalb es nun darauf ankommen wird, schnell wieder in die Spur zu finden. Ein Blick auf die Auswärtsbilanz zeigt allerdings, dass der SV Eberau in der Fremde bislang Schwierigkeiten hat. In acht Auswärtsspielen gelangen lediglich zwei Siege, während man sich gleich fünfmal remisierte. Diese Statistik zeigt deutlich, dass auf fremden Plätzen noch Luft nach oben vorhanden ist. Im direkten Duell der beiden Mannschaften im Herbst trennten sich die Teams mit einem 1:1-Remis. Auch dieses Mal deutet vieles auf eine ausgeglichene Begegnung hin, in der Kleinigkeiten den Ausschlag geben könnten. Die Gastgeber wollen ihre positive Form bestätigen, während der SV Eberau nach der Derby-Niederlage eine Reaktion zeigen möchte.