Nach einem starken Herbst in der II. Liga Süd blickt Matthias Dürnbeck, Trainer des SV Stegersbach, mit viel Zufriedenheit auf die bisherige Saison. Die Stegersbacher führen die Tabelle mit 35 Punkten an und haben zuletzt vier ihrer fünf Spiele gewonnen – darunter Erfolge gegen direkte Konkurrenten. Lediglich einmal setzte es eine knappe Niederlage. Im Interview spricht Matthias Dürnbeck über den eingeschworenen Teamgeist, verletzungsbedingte Rückschläge und die Weiterentwicklung seiner Mannschaft.

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Matthias Dürnbeck beschreibt die Entwicklung seines Teams als äußerst erfreulich: „Gut funktioniert hat, dass wir als Mannschaft zusammengewachsen sind und die Intensität hochfahren konnten – die halten wir jetzt auch.“ Besonders im Ballbesitzspiel sieht er deutliche Fortschritte. Optimierungspotenzial erkennt der Trainer hingegen in der Konterabsicherung und der Chancenverwertung. Diese konsequente Analyse zieht sich wie ein roter Faden durch die erfolgreiche Stegersbacher Saison, die von strukturiertem Aufbauspiel und Disziplin geprägt ist.
Ein großes Thema bleibt das Verletzungspech. „Aktuell sind die zwei Langzeitverletzten, die uns seit dem Herbst fehlen, weiter angeschlagen“, erläutert Matthias Dürnbeck. Besonders bitter: Christoph Urban hat sich in der Wintervorbereitung das Kreuzband gerissen und wird für den Rest der Saison ausfallen.
Trotz dieser Rückschläge bleibt die Stimmung im Verein vorbildlich. „Die Mannschaft geht mit der Situation sehr gut um – es ist wirklich eine eingeschworene Einheit. Die Stimmung in Stegersbach ist sehr gut“, betont der Coach. Die gelungene Integration neuer Spieler trägt entscheidend dazu bei, dass das Gemeinschaftsgefühl so stark ist.
In der Winterpause hat sich der Verein auch im Trainerstab leicht verändert – ein neuer Co-Trainer wurde installiert. Die spielerische Balance blieb dabei erhalten. Zwar musste der SV Stegersbach den Abgang von Pavel Usakov verkraften, doch Matthias Dürnbeck sieht die Mannschaft insgesamt breiter und stabiler aufgestellt: „Wir haben ihn mit zwei sehr guten Spielern ersetzt und dadurch unser Teamgefüge gestärkt.“ Besonders hebt er hervor, dass sich innerhalb des Kaders viele Akteure als Führungspersönlichkeiten etabliert haben. Dieses Verantwortungsbewusstsein, so Matthias Dürnbeck, sei ein entscheidender Faktor für den aktuellen Erfolg.
Mit überzeugenden Auftritten hat sich Stegersbach nicht nur sportlich, sondern auch mental gefestigt. Matthias Dürnbeck lobt seine Spieler ausdrücklich für ihre Einstellung: „Viele übernehmen Führungsrollen und setzen sich für die Mannschaft ein – auf und abseits des Platzes.“
Auch die Liga stuft er als außergewöhnlich ausgeglichen ein: „Jeder kann jeden schlagen – das ist aktuell die beste zweite Liga seit Jahren.“ Trotz der Topplatzierung bleibt die Marschroute klar: Konstanz bewahren, strukturell solide bleiben und die Teamchemie weiter pflegen. Nach den jüngsten Auftritten lässt sich sagen: Der SV Stegersbach ist nicht nur Tabellenführer, sondern auch ein Sinnbild für funktionierenden Mannschaftsgeist und nachhaltige Entwicklung in der II. Liga Süd.