II. Liga Süd, 16. Runde, Burgenland-Duell gegen den SV KB-Performance Rechnitz: Janos Palcsa, Trainer von ASKÖ Korkisch Rotenturm, ordnet einen intensiven Nachmittag mit viel Emotion und klaren Kanten ein. Rotenturm setzte sich mit 2:1 durch – getragen von einem Matchplan, der über weite Strecken aufging, und von gemeinsamer Widerstandskraft. „Wir haben unseren Plan erreicht und 70 Minuten gut gespielt; die restlichen 20 Minuten haben wir die drei Punkte ausgekämpft. In unserer Situation waren diese drei Punkte am wichtigsten“, erklärte Janos Palcsa. In der 25. Minute sah Janos Palcsa Gelb-Rot, akzeptierte die Entscheidung und wollte die Schiedsrichterleistung nicht kommentieren. Auf dem Feld brachten Daniel Fekete und Thomas Pickl Rotenturm mit 2:0 in Front, Rechnitz verkürzte durch Peter Gergö, ehe die Defensive in der Schlussphase dem Druck standhielt. Spürbar in allen Aussagen: der Stellenwert der drei Punkte und der Zusammenhalt der Mannschaft.

Foto: Harald Dostal/fodo.media
Die Partie war über 96 Minuten – inklusive 6 Minuten Nachspielzeit – intensiv und klar strukturiert: In der 38. Minute brachte Daniel Fekete Rotenturm mit 1:0 in Führung; mit diesem Ergebnis ging es auch in die Pause.
Direkt nach dem Seitenwechsel legte ASKÖ Korkisch Rotenturm nach: In der 55. Minute erhöhte Thomas Pickl auf 2:0. Rechnitz meldete sich in der 76. Minute zurück – Peter Gergö verkürzte auf 2:1. Nur eine Minute später folgte die nächste Zäsur: In der 77. Minute sah Jan Balogh (SV Rechnitz) die Rote Karte. Die Schlussphase gehörte dem Kampf, Rotenturm verteidigte das 2:1 über die Zeit.
Auf die Frage nach der spielentscheidenden Szene blieb Janos Palcsa bei der Gesamtbetrachtung: „Insgesamt lief es so, wie wir es geplant hatten. Bis zur 70. Minute hatten wir vieles unter Kontrolle; eine einzelne Szene möchte ich nicht herausgreifen.“ Einen Einzelnen wollte er nicht hervorheben: „Die gesamte Mannschaft – wir sind ein starkes Kollektiv, arbeiten füreinander und helfen einander.“
Auch den Gegner ordnete er respektvoll ein: „Rechnitz ist stark und hat Qualität, damit haben wir gerechnet. Entscheidend war für uns unsere eigene Leistung – und die war über weite Strecken stabil.“
In der 25. Minute verzeichnete das Protokoll eine Gelb-Rote Karte gegen Janos Palcsa. Sein klares Statement danach: „Ich möchte die Schiedsrichterleistung nicht kommentieren. Ich habe die Karte bekommen und akzeptiere das – wahrscheinlich habe auch ich Fehler gemacht. Das Thema ist für mich abgehakt.“
Personell gab es in diesem Spiel keine neuen Verletzten; aus dem letzten Vorbereitungsspiel fehlt weiterhin ein Spieler. Unterm Strich bleibt, was der Trainer mehrfach betonte: Der Plan funktionierte lange, das Kollektiv trug die Schlussphase – und die drei Punkte sind in dieser Situation besonders wichtig. Das Spiel endete mit 2:1.