Im Rahmen der II. Liga Süd traf SV Stegersbach auf ASKÖ Korkisch Rotenturm – und das Fazit von Trainer Matthias Dürnbeck fällt klar aus: Es war eine taktisch geprägte Partie mit viel Ballbesitz für seine Mannschaft, beide Treffer entstanden nach Standards, strittige Szenen sah er keine. Trotz sechs bis sieben Ausfällen lobt er den Kampfgeist seines Teams, mahnt aber mehr Konsequenz im Abschluss ein.

Foto: Harald Dostal/fodo.media
Stegersbach setzte die Akzente und dominierte weite Strecken des Spiels in der gegnerischen Hälfte. Vor allem nach der Pause erarbeitete sich die Dürnbeck-Elf zahlreiche klare Möglichkeiten, ließ sie jedoch liegen – eine Topchance wurde von einem Verteidiger der Gäste spektakulär auf der Linie vereitelt. Rotenturm lauerte derweil auf Nadelstiche.
Früh fiel die Führung der Gäste: In Minute 15 stellte Thomas Pickl nach einer Standardsituation auf 0:1. Nach dem Seitenwechsel schlug Stegersbach ebenfalls nach einem ruhenden Ball zurück: Mark Horvath glich in der 61. Minute zum 1:1 aus. Trotz weiterem Druck fehlte den Hausherren der letzte Punch, um die Überlegenheit in einen Heimsieg zu verwandeln.
Individuelle Auszeichnungen ließ Matthias Dürnbeck bewusst sein: Er stellte das Kollektiv in den Vordergrund, das in einer schwierigen Phase mit vielen Ausfällen Verantwortung übernimmt.
Gleichzeitig formulierte er die zentrale Aufgabe für die kommenden Wochen unmissverständlich: „Es zieht sich wie ein roter Faden durch die gesamte Meisterschaft: Wir erspielen uns sehr viele Torchancen, nutzen aber zu wenig davon. Daran müssen wir unbedingt arbeiten, denn das kostet uns viele Punkte.“