Im Derby der II. Liga Süd lieferte sich der UFC Markt Allhau mit dem SC Pinkafeld ein intensives Duell, das 2:2 endete. Sektionsleiter Ewald Musser sprach von einem umkämpften, aber fair geführten Nachmittag und hob die Mischung aus frühem Mut, disziplinierter Defensive und leidenschaftlicher Arbeit seiner Mannschaft hervor. Seine Eindrücke kreisten um Ballkontrolle, die Schlüsselszene kurz vor Schluss und die Gewissheit, einem Titelkandidaten einen verdienten Punkt abgetrotzt zu haben.

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Markt Allhau erwischte einen Traumstart und nutzte Konter zielstrebig: Bereits in Minute 4 traf Alexandru Liuba zum 1:0, in der 10. Minute erhöhte Stefan Binder auf 2:0. Pinkafeld antwortete entschlossen: Dario Tadic verkürzte in der 18. Minute auf 2:1, Lukas Zapfel glich in der 21. Minute zum 2:2 aus. Zur Pause stand es 2:2. Musser brachte die Phase danach auf den Punkt: "Nach dem 2:2 haben sich die Mannschaften weitgehend neutralisiert; beide standen defensiv sehr stabil."
Je länger das Derby dauerte, desto stärker verschob sich das Kräfteverhältnis in Richtung Ballkontrolle, während Großchancen Mangelware blieben. Musser ordnete es so ein: "Über 90 Minuten gesehen hatte Pinkafeld mehr Kontrolle und Ballbesitz, ohne jedoch viele klare Möglichkeiten herauszuspielen." Eine Szene ragte dennoch heraus: "In der 75. Minute hat unser Torwart eine starke Parade gezeigt und einen gefährlichen Schuss aus dem Eck gefischt." Dieser Reflex hielt den Punkt fest – und gab der Heimmannschaft in der Schlussphase die nötige Stabilität.
Aus Sicht der Gastgeber griff der Matchplan. "Wir haben unsere Geschwindigkeit vorne gezielt gegen eine nicht allzu schnelle Gäste-Defensive ausgespielt" – genau darüber fielen die frühen Treffer. Als es im zweiten Durchgang enger wurde, rückte die Stabilität im Verbund in den Vordergrund. Das passte zur Derby-Charakteristik, die Musser so zusammenfasste: "Für ein Derby war es intensiv, aber fair; es hat nur vier gelbe Karten gegeben – das ist in Ordnung." Persönlich hob er einen routinierten Innenverteidiger seiner Mannschaft hervor; beim Gegner lobte er die mannschaftliche Geschlossenheit: Pinkafeld sei im Kollektiv sehr stark und daher zurecht vorne dabei.