Spielberichte

Pinkafeld feiert 7:1 dank Blitzstart und Standardstärke

SC Pinkafeld
Grafenschachen

In der II. Liga Süd setzte sich der SC HERZ Pinkafeld gegen den SC Grafenschachen klar mit 7:1 durch. Der Tabellenführer legte mit einem wuchtigen Beginn den Grundstein, spielte die Führung danach souverän nach Hause und überzeugte bei ruhenden Bällen wie aus dem Spiel. Dario Tadic traf dreimal, Elias Neubauer doppelt, dazu kamen ein Eigentor und ein Treffer von Lukas Zapfel. Trainer Benjamin Posch sprach von einem rundum stimmigen Vormittag und viel Selbstvertrauen.


Torwart in türkisem Trikot

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Blitzstart stellt früh die Weichen

Pinkafeld nahm die Partie von der ersten Minute weg in die Hand und bekam die perfekte Rückmeldung auf der Anzeigetafel. Elias Neubauer eröffnete in Minute 3 zum 1:0, nur eine Minute später legte Dario Tadic das 2:0 nach. Damit waren die Weichen schon sehr früh gestellt, die Hausherren hatten fortan mehr vom Spiel und ließen kaum etwas zu. Benjamin Posch brachte es auf den Punkt: „Wir haben einen optimalen Start erwischt mit den schnellen Toren gleich am Anfang und dadurch einen extremen Startvorteil gehabt.“ Pinkafeld blieb am Drücker: Neubauer erhöhte in der 27. auf 3:0, Tadic legte in der 32. das 4:0 nach und schnürte in der 38. seinen Dreierpack zum 5:0-Pausenstand. „Der Start war für den Ausgang extrem wichtig, so bekommst du sofort enormes Selbstvertrauen“, sagte Posch.

Standards, Qualität und ein Dreierpack

Auch nach der Pause änderte sich am Bild wenig. Kurz nach Wiederbeginn fiel durch ein Eigentor von Oliver Zankl das 6:0 (52.), ehe Lukas Zapfel in der 62. Minute auf 7:0 stellte. Grafenschachen kam in der 75. durch Michael Strobl noch zum 7:1, am souveränen Heimsieg rüttelte das nicht mehr. Posch hob zwei Faktoren hervor: „Wir waren heute richtig gut bei Standardsituationen, und die individuelle Klasse der Jungs war unbeschreiblich. Es waren unglaubliche Tore dabei, die man selten sieht.“ Namen und Zahlen untermauern das: Dario Tadic mit drei Treffern, Elias Neubauer mit zwei Toren, dazu Zapfel – Pinkafeld nutzte die Chancen eiskalt. Der Trainer war entsprechend zufrieden: „Wenn man die zweitbeste Rückrundenmannschaft mit 7:1 schlägt, gibt es wenig Punkte, die man besser machen kann. Heute sind wir vollends zufrieden und stolz auf unsere Jungs.“

Respekt vor Grafenschachen, ruhiger Abend für den Referee, Blick nach Rotenturm

Vor dem Anpfiff war der Respekt groß. „Wir hatten vor dem Spiel einen riesigen Respekt vor Grafenschachen, weil sie eine super Rückrunde gespielt haben und individuelle Qualität mitbringen“, erklärte Posch. „Aber die Jungs haben von Beginn an keine Zweifel aufkommen lassen und es dem Gegner richtig schwer gemacht.“ Auch hitzige Debatten blieben aus: „In so einem Spiel, wo das Ergebnis so klar ist, gab es kaum Situationen, die man anders bewerten hätte können“, so der Coach zum Schiedsrichterteam. Darüber hinaus betonte Posch, dass der derzeitige Lauf auch aus dem Umfeld komme: „Der entscheidende Unterschied liegt in den letzten Wochen nicht nur am Team, sondern auch am Umfeld. Was hier in Pinkafeld gerade passiert, ist richtig schön, und ich bin dankbar, Teil dieser Mannschaft und dieses Vereins zu sein.“ Zum Schluss richtete er den Blick nach vorne: „Ein riesengroßes Dankeschön an alle, die dieses Spiel zu einem Fest gemacht haben. Bitte unterstützt uns weiter, im Idealfall in rot – am kommenden Freitag in Rotenturm.“ Mit 61 Punkten nach 28 Runden führt Pinkafeld die Tabelle an und hat es nun selbst in der Hand, den starken Lauf zu krönen.

II. Liga Süd: Pinkafeld : Grafenschachen - 7:1 (5:0)

  • 75
    Michael Strobl 7:1
  • 62
    Lukas Zapfel 7:0
  • 52
    Eigentor durch Oliver Zankl 6:0
  • 38
    Dario Tadic 5:0
  • 32
    Dario Tadic 4:0
  • 27
    Elias Neubauer 3:0
  • 4
    Dario Tadic 2:0
  • 3
    Elias Neubauer 1:0