In der II. Liga Süd trennten sich der SV Redlove Kukmirn und ASKÖ Schlaining am Samstag mit 2:2. Schlaining führte zweimal und kassierte erst in der 80. Minute den Ausgleich. Trainer Roman Schaffer sprach danach von vermeidbaren Nachlässigkeiten und haderte damit, dass sein Team den möglichen Auswärtssieg aus der Hand gab. Gleichzeitig freute er sich, dass mit Rang acht der Cup-Platz fixiert wurde – ein Ziel, das die Schlaininger laut ihm „mit Bravour“ erreicht haben.

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ASKÖ Schlaining kam mit klarer Ansage nach Kukmirn. „Wir haben sehr gut begonnen und auf Sieg gespielt“, schilderte Trainer Roman Schaffer den Zugriff seiner Mannschaft in den ersten 45 Minuten. „Die erste Halbzeit war sehr stark und wir haben verdient 1:0 geführt.“ Die Gäste belohnten sich genau zum richtigen Zeitpunkt: Nach einer Standardsituation traf Csanád Héra in Minute 45 zur Führung, wenig später ging es mit 0:1 in die Kabinen. Schlaining hatte damit das Spielbild bestätigt, das der Coach sah: viel Kontrolle, klare Abläufe und das notwendige Tempo, um den Favoriten aus Kukmirn immer wieder vor Aufgaben zu stellen.
Nach dem Seitenwechsel bekam die Partie einen anderen Ton. Kukmirn kam über den Kampf zurück und schaffte in der 72. Minute durch Gabriel Matteo Kappel das 1:1. Schlaining schüttelte sich kurz und legte sofort wieder vor: In Minute 77 stellte Matthias Resner auf 1:2 – „ein Querpass auf Resner, den er super verwertet hat“, so Schaffer über den schön ausgespielten Angriff. Doch die Freude hielt nicht lange. Nur drei Minuten später glich Mihael Rebernik für die Hausherren zum 2:2 aus. „Das Unentschieden ist leider durch unsere Unachtsamkeit passiert“, ärgerte sich Schaffer. „Wenn wir mehr drangesetzt hätten, hätten wir den Sieg nach Hause bringen können.“ Für den Coach stand fest: In Hälfte zwei nutzte Kukmirn die kleinen Schlaininger Nachlässigkeiten eiskalt.
Trotz des späten Ausgleichs blickte Roman Schaffer nicht nur kritisch, sondern auch mit Stolz auf den Abend – und auf die Saison. „In der ersten Halbzeit haben wir spielerisch top agiert und alles gut umgesetzt. In der zweiten Halbzeit waren es die Unachtsamkeiten, die der Gegner eiskalt genutzt hat“, fasste er zusammen. Wichtig war ihm der größere Bogen: „Wir wollten den achten Platz absichern, den Cup-Platz erreichen – und das haben wir in dieser Saison mit Bravour erreicht.“ Ein Sonderlob ging ans Umfeld: „Ich möchte mich recht herzlich bei allen Zuschauern bedanken, die uns die ganze Saison angepeitscht haben – daheim und auswärts.“ Auch die Spielleitung bekam positives Feedback: „Die Schiedsrichterleistung war top, in Ordnung, es ist nichts Aufregendes passiert.“ Für die Sommerpause wünscht er „allen eine gute Erholung und eine verletzungsfreie neue Saison“ – mit dem klaren Vorsatz, auf der starken ersten Halbzeit aufzubauen und die kleinen Nachlässigkeiten künftig abzustellen.