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„Das 2:1 ließ das Spiel in unsere Richtung kippen“ – Oberdorf holt das Derby in Olbendorf

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Olbendorf
ASKÖ Oberdorf

Im Derby der II. Liga Süd hat SV Olbendorf gegen ASKÖ Oberdorf mit 1:3 verloren. Nach dem 1:1 zur Pause kippte die Partie aus Sicht von Oberdorf-Trainer Christoph Kuh mit dem 2:1 endgültig zu den Gästen. Der Coach sprach von einem intensiven Spiel, in dem seine Mannschaft als Team auftrat, defensiv mitarbeitete und sich schließlich auch dank der Qualität einzelner Spieler durchsetzte.


Mehrere Fußbälle in einem Netz und Aufwärmleibchen

Image by Alexander Fox | PlaNet Fox from Pixabay

Frühe Führung, dann kommt Olbendorf zurück

Von Beginn an bekam die Partie genau den Charakter, den Kuh nach dem Abpfiff schilderte. „Es war ein intensives Derby, beide Mannschaften wollten unbedingt den Sieg“, sagte der Oberdorf-Trainer. Seine Mannschaft ging in der 14. Minute in Führung, als Luka Dragovic nach einer schönen Spielverlagerung auf die linke Seite ins lange Eck traf. Olbendorf antwortete aber nach 25 Minuten durch Marc Handel Mazetti zum 1:1. Bis zur Pause blieb es bei diesem Zwischenstand, und damit war früh klar, dass sich diese Begegnung nicht mit einer guten Anfangsphase allein entscheiden lassen würde.

Das 2:1 kippt das Derby zugunsten Oberdorfs

Nach dem Seitenwechsel kam dann genau jene Szene, die Kuh als Knackpunkt des Nachmittags bezeichnete. „Der entscheidende Moment für den Sieg war sicher das 2:1, dass das Spiel in unsere Richtung kippen ließ“, sagte er. In der 62. Minute war es wieder Luka Dragovic, der Oberdorf nach vorne brachte. Der Trainer beschrieb den Treffer als besonderen Abschluss: „Das 2:1 war Marke Tor des Monats, nach einem Eckball mit der Ferse.“ Zehn Minuten später legten die Gäste nach. Wieder nach einem Eckball traf diesmal Luka Klisanin, laut Kuh per Seitfallzieher, zum 1:3 und sorgte damit für klare Verhältnisse.

Teamarbeit als Basis, Qualität vor dem Tor als Unterschied

Für Kuh lag die Erklärung für den Auswärtssieg aber nicht nur in den Toren, sondern vor allem in der mannschaftlichen Arbeit. „Sehr gut funktioniert hat, dass wir als Team aufgetreten sind und jeder auch Defensivarbeit geleistet hat“, sagte der Oberdorf-Coach. Gerade in einem Derby sei das entscheidend gewesen, weil Olbendorf wie erwartet unangenehm zu bespielen war. „Der Gegner war zweikampfstark, hat uns alles abverlangt und es war eine intensive Partie“, hielt Kuh fest. Dass Oberdorf am Ende dennoch die Oberhand behielt, führte er zusätzlich auf die Qualität einzelner Akteure zurück: „Am Ende haben wir uns durch die individuelle Klasse einzelner Spieler durchgesetzt.“

Nach dem 3:1 wäre noch mehr möglich gewesen

Ganz zufrieden war Kuh trotz des 3:1 aber nicht. Vor allem nach dem dritten Treffer sah er noch Möglichkeiten, das Ergebnis weiter auszubauen. „Verbessert werden kann die Chancenauswertung beziehungsweise das Fertigspielen von Kontern. Nach dem 3:1 hätten wir das Spiel noch höher gewinnen können“, sagte er. Diskussionsstoff abseits des Ergebnisses gab es aus seiner Sicht keinen, auch die Leistung des Unparteiischen bewertete er knapp und klar: „Es gibt nichts zu diskutieren. Es war eine sehr solide Schiedsrichterleistung.“ Für Oberdorf steht damit in Runde 11 ein Derby-Auswärtssieg zu Buche, der die Gäste auf 13 Punkte bringt, während Olbendorf bei zwölf Zählern hält.

II. Liga Süd: Olbendorf : Oberdorf - 1:3 (1:1)

  • 72
    Luka Klisanin 1:3
  • 62
    Luka Dragovic 1:2
  • 25
    Marc Handel Mazetti 1:1
  • 14
    Luka Dragovic 0:1