Spielberichte

„Wir hätten die Partie früher entscheiden müssen“ – Kukmirn macht den Heimsieg erst ganz spät fix

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SV Kukmirn
ASKÖ Rotenturm

Der SV Redlove Kukmirn hat sich in der II. Liga Süd gegen ASKÖ Korkisch Rotenturm mit 2:0 durchgesetzt. Zur Pause lag Kukmirn nach dem Treffer von Abel Krznar bereits vorne, endgültig abgesichert war der Erfolg aber erst in der Nachspielzeit durch Julian Heindl. Co-Trainer Christoph Zach sprach danach von keiner großen Fußballkost, sah den Sieg seiner Mannschaft aber über weite Strecken nie ernsthaft in Gefahr.


Spieler in gelben Stutzen und türkisen Schuhen mit Ball

Image by Alexander Fox | PlaNet Fox from Pixabay

Krznar bringt Kukmirn vor der Pause in Führung

Vieles an diesem Nachmittag war eher Arbeit als Glanz. Es war kein Spiel mit vielen offenen Räumen, keiner von diesen Nachmittagen, an denen sich beide Mannschaften über lange Phasen einen Schlagabtausch liefern. Zach machte daraus nach dem Schlusspfiff auch kein Geheimnis und sagte sehr offen: „Das Spiel war von beiden Mannschaften nicht besonders gut.“ Aus Sicht der Gastgeber war aber entscheidend, dass die eigene Defensive sehr stabil stand. „Unsere Abwehr hat eigentlich nichts zugelassen“, sagte der Co-Trainer. Rotenturm kam laut Zach im gesamten Match nur zu einer wirklich nennenswerten Möglichkeit, und die lag noch vor dem Führungstor. In der 42. Minute brachte dann Abel Krznar Kukmirn mit 1:0 in Führung, nach Zachs Schilderung mit einem flachen Weitschuss ins Eck.

Kämpferisch top, im Abschluss zu lange offen

Mit der Führung im Rücken hatte Kukmirn das Spiel noch lange nicht endgültig entschieden, aber der Eindruck aufseiten der Heimischen war klar. Für Zach war seine Mannschaft nach dem 1:0 dem Sieg näher als der Gegner dem Ausgleich. „Wir waren eigentlich immer einem Sieg näher und hätten die Partie früher entscheiden müssen“, sagte er. Gerade nach der Pause sah er Kukmirn weiter vorne. Rotenturm habe in der zweiten Hälfte „keine nennenswerte Chance“ mehr gehabt, während die Gastgeber die Möglichkeit hatten, früher nachzulegen. Genau darin sah Zach auch den wichtigsten Punkt, der trotz des Sieges nicht ganz passte. „Im Torabschluss haben wir noch ein bisschen Verbesserungspotenzial“, hielt er fest. Dass die Partie bis tief in die Schlussphase offen blieb, lag aus seiner Sicht also weniger an Problemen gegen den Ball als daran, dass das zweite Tor zu spät fiel.

Heindl macht in der Nachspielzeit alles klar

Was Kukmirn an spielerischer Leichtigkeit vielleicht fehlte, wurde nach Ansicht des Co-Trainers durch Einsatz und Disziplin ausgeglichen. „Kämpferisch war die Mannschaft wie immer top drauf. Das Spiel war nicht sehr gut, aber kämpferisch waren wir gut drauf“, sagte Zach. Dazu passte auch, dass die Gastgeber bei beiden Treffern den letzten Pass gut setzten. Zach betonte, dass vor dem 1:0 ebenso eine gute Vorbereitung stand wie vor dem zweiten Treffer. In der 91. Minute machte Julian Heindl die Partie schließlich zu, nach einem Stanglpass zum 2:0. Weil es laut Zach auch keine strittigen Szenen gab und der Schiedsrichter „eigentlich gut“ war, blieb unter dem Strich ein nüchterner, aber folgerichtiger Heimsieg. Für Kukmirn bedeutet das nach 13 Runden weiter Platz zwei, auch wenn Zach nach diesem Nachmittag klar weiß, wo seine Mannschaft noch zulegen kann: beim früheren Abschluss einer Partie, die sie diesmal eigentlich im Griff hatte.

II. Liga Süd: Kukmirn : ASKÖ Rotenturm - 2:0 (1:0)

  • 91
    Julian Heindl 2:0
  • 42
    Abel Krznar 1:0