Zwei Mannschaften, welche in der ersten Phase der Rückrunde in der Burgenlandliga für Bewegung auf dem Punktekonto gesorgt hatten, trafen gestern im Wetterkreuzstadion der SC Bad Sauerbrunn und der UFC Jennersdorf aufeinander. Am Ende des Tages setzten sich die Heimischen knapp mit 1:0 durch und feierten nach drei Remis den ersten Sieg in der Rückrunde.
Die Hausherren kamen in den ersten Minuten zu einem gelungenen Angriff, ein Verteidiger der Gäste konnte aber zur Ecke klären. Im Anschluss daran gab für die Gäste zwei sogenannte Halbchancen, Martin Kresic und Jaka Vajda konnten diese aber nicht verwerten. Bei einer strittigen Situation im Strafraum der Auswärtigen gab es keinen Elfmeter-Pfiff von Schiedsrichter Kemal Kazanci, sodass mit dem torlosen Remis die Seiten gewechselt wurden.
In der zweiten Spielhälfte kamen die Hausherren besser ins Spiel und tauchten öfter gefährlich vor dem Kasten der Gäste auf. In Minute 59 war es dann so weit; der zuvor eingewechselte Philip Lang schlägt einen Superpass auf Tomislav Ivanovic, der leitet das Spielgerät perfekt weiter zu Emir Han Özdemir, der von der linken Seite herangebraust kam, ein kurzer Haken und dann knallte er das Leder halbhoch ins kurze Eck des Gehäuses der Auswärtigen zur 1:0-Führung. Dominik Huber hatte die Chance, auf 2:0 zu erhöhen, sein Schuss zischte knapp am rechten Pfosten vorbei.
„Es war ein schnelles Spiel mit wenigen Torchancen in der ersten Halbzeit. Meine Mannschaft hat viele individuelle Fehler gemacht, welche sie in den letzten Spielen nicht gemacht hat, dadurch konnte sie weniger Torchancen kreieren. Schlussendlich war es ein verdienter Sieg meiner Mannschaft, die sich über den ersten Dreier in der Rückrunde freuen kann.“
„Zuerst einmal Gratulation an Bad Sauerbrunn zu dem Sieg; es war ein ausgeglichenes, kampfbetontes Match, indem wir unsere Torchancen nicht verwerten konnten. Wir benötigen noch zehn Punkte, damit wir nichts mit dem Abstieg zu tun haben. Nach der heutigen Niederlage müssen wir uns wieder aufrichten und gegen den kommenden Gegner, dem SV Mattersburg 2020, eine adäquate Leistung bringen.“