Spielberichte

Lörincz-Dreierpack lässt Pama jubeln

Für den UFC Jennersdorf hat dieses Heimspiel in der 22. Runde der Burgenland-Energie-Landesliga enorme Bedeutung. Im Kampf um den Klassenerhalt zählt jeder Punkt – ein Sieg ist nahezu Pflicht, um die Hoffnung auf den Verbleib in der Liga am Leben zu halten.

Mit dem SK Pama wartet jedoch eine Mannschaft, die nach einer enttäuschenden Herbstrunde im Frühjahr eindrucksvoll zurückgefunden hat. Die Gäste sind seit sieben Spielen ungeschlagen und präsentieren sich aktuell in starker Verfassung.

Die Voraussetzungen versprechen somit ein intensives und spannungsgeladenes Duell, in dem beide Teams mit klaren Zielen in die Partie gehen und bis zum Schlusspfiff um jeden Ball kämpfen werden. Am Ende der Begegnung verließen die Spieler von Pama mit einem 3:0-Sieg und drei Punkten auf dem Konto den Rasen. Für die Hausherren wird die Situation nach dieser Niederlage immer brenzlicher.

 

Beide Mannschaften mit offenem Visier

Von Beginn an entwickelte sich im Sportpark Jennersdorf eine intensiv geführte Partie, in der beide Mannschaften mit offenem Visier agierten. Sowohl die Hausherren als auch die Gäste aus Pama waren bemüht, früh Kontrolle über das Spielgeschehen zu erlangen und ihren Rhythmus zu finden. Das führte zunächst zu einem taktisch geprägten Schlagabtausch, in dem sich beide Teams weitgehend neutralisierten.

Zwar gelang es beiden Seiten immer wieder, in die Nähe des gegnerischen Strafraums vorzudringen, doch zwingende Torchancen blieben über weite Strecken Mangelware. Die Defensivreihen standen kompakt und ließen nur wenig zu.

Die erste nennenswerte Möglichkeit hatte Pama in der 31. Minute: Markus Szegner tauchte gefährlich vor dem Strafraum der Hausherren auf, konnte seine Chance jedoch nicht konsequent zu Ende spielen. Kurz vor der Pause wurde es dann nochmals richtig brenzlig: In der 41. Minute lag den mitgereisten Fans bereits der Torschrei auf den Lippen, als Marcel Szikonya völlig frei stehend vor Torhüter Robin Matzer-Tschandl zum Abschluss kam – doch dieser blieb ruhig und parierte stark, indem er den Ball aus kurzer Distanz sicher festhielt.

So ging es mit einem leistungsgerechten 0:0 in die Kabinen.

Pama dreht nach der Pause auf

Nach dem Seitenwechsel präsentierten sich die Gäste wie verwandelt. Mit deutlich mehr Entschlossenheit und Tempo übernahmen sie sofort die Initiative und setzten die Defensive der Hausherren zunehmend unter Druck.

Der Führungstreffer ließ nicht lange auf sich warten: In der 53. Minute kam es nach einem Pressball zwischen Torhüter Tschandl und Marcel Szikonya zu einer unübersichtlichen Situation, aus der der Ball zu Patrik Lörincz sprang. Dieser reagierte am schnellsten und schob souverän zur 1:0-Führung für Pama ein.

Nun waren die Gäste endgültig auf Betriebstemperatur. Nur fünf Minuten später folgte bereits das 2:0: Ein sehenswert vorgetragener Angriff über die rechte Seite wurde mit einem präzisen Querpass abgeschlossen, den erneut Lörincz kompromisslos im Tor unterbrachte.

Doch damit nicht genug – Lörincz schnürte in der Folge seinen Dreierpack. Nach einem Gestocher im Strafraum bewies er erneut seine Kaltschnäuzigkeit und drückte den Ball zum 3:0 über die Linie.

Mit dem dritten Treffer war die Partie praktisch entschieden. Bei den Hausherren war in der Folge spürbar die Luft draußen, während Pama das Spielgeschehen kontrollierte und nach Belieben kombinieren konnte. Die Gäste ließen defensiv nichts mehr anbrennen und brachten den klaren Auswärtssieg souverän über die Zeit.

Stimme zum Spiel

Martin Sitzwohl, sportlicher Leiter UFC Jennersdorf:

In diesem Spiel hat man gesehen, dass einige Spieler nicht über das Landesliganiveau verfügen. Es sind Fehler passiert, die auf diesem Niveau sofort bestraft werden. Zudem haben wir in den letzten drei Begegnungen kein Tor erzielt – das spricht für sich. Unsere Leistungsträger sind aktuell nicht in Form, und zusätzlich hatten wir einige angeschlagene Spieler. Das lässt sich in dieser Situation einfach nicht kompensieren. Letztendlich hat Pama verdient gewonnen. Wir müssen in den kommenden Spielen wieder gute Leistungen zeigen und Siege einfahren. Dann können wir vielleicht noch einmal daran denken, den Abstieg zu verhindern – auch wenn dafür wohl ein großes Wunder nötig sein wird.“

Oskar Preis, sportlicher Leiter SK Pama:

„In der ersten Halbzeit war die Partie ziemlich ausgeglichen, auch wenn wir in unseren Angriffsbemühungen etwas aktiver waren. Nach der Pause haben wir das Spiel klar dominiert und uns mit drei Toren belohnt. Die Mannschaft hat heute geschlossen eine hervorragende Leistung gezeigt – vom Torhüter bis zum Linksaußen. Besonders erfreulich ist, dass wir nun seit sechs Spielen ohne Gegentor sind – das hat es beim SK Pama so noch nie gegeben.“

 
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