Spielberichte

Eberau gelingt später Auswärtssieg in Horitschon

Für den ASK Horitschon war die gestrige Partie in der 24. Runde der Burgenland-Energie-Landesliga gegen den SV Eberau von existenzieller Bedeutung. Die Ausgangslage im Tabellenkeller ließ kaum Spielraum zu, denn nur ein voller Erfolg konnte die angespannte Situation im Abstiegskampf zumindest etwas entschärfen und gleichzeitig neues Selbstvertrauen für die verbleibenden Aufgaben bringen. Entsprechend hoch war der Druck auf die Hausherren, vor eigenem Publikum eine Reaktion zu zeigen und endlich wieder anzuschreiben.

Die Aufgabe erwies sich allerdings alles andere als einfach, denn mit dem SV Eberau gastierte ausgerechnet der beste Aufsteiger der Liga. Die Gäste überzeugten bislang mit konstant starken Leistungen in der Defensive und hatten sich im Laufe der Saison als äußerst unangenehmer Gegner etabliert. Für die Elf von Trainer Wirtitsch bedeutete dies, an die eigenen Grenzen gehen zu müssen, um gegen einen spielstarken und selbstbewussten Kontrahenten bestehen zu können.

Die Voraussetzungen für ein intensives und kampfbetontes Duell waren somit gegeben, indem es für Horitschon um weit mehr als nur drei Punkte ging. Trotz einer ansprechenden Leistung mit mehr Ballbesitz konnten die Hausherren das Spiel nicht für sich entscheiden und gingen als 1:2-Verlierer vom Platz.

 

Hausherren von Beginn an überlegend

Von Beginn an bestimmte Horitschon das Geschehen und verbuchte deutlich mehr Ballbesitz. Die Heimischen erspielten sich mehrere gefährliche Annäherungen, scheiterten jedoch immer wieder an der gut organisierten Defensive der Gäste. Effizienter präsentierte sich hingegen Eberau: In der 37. Minute nutzte Manuel Skerlak eine Gelegenheit eiskalt und brachte die Gäste mit 1:0 in Führung. Mit diesem Spielstand ging es auch in die Halbzeitpause.

Dramatisches Spielende

Auch nach dem Seitenwechsel blieb Horitschon die tonangebende Mannschaft und drängte auf den Ausgleich. In der 78. Minute wurden die Bemühungen schließlich belohnt, als Manuel Baumgartner zum verdienten 1:1 traf.

Als vieles bereits auf eine Punkteteilung hindeutete, schlugen die Gäste noch einmal zu: Nach einem Getümmel im Strafraum behielt erneut Manuel Skerlak den Überblick und erzielte die späte 2:1-Führung für Eberau.

Horitschon hatte in der Schlussphase noch die große Chance auf den erneuten Ausgleich, doch Lukas Heinicker scheiterte in der Nachspielzeit mit einem Elfmeter an Torhüter Sebastian Kracher.

Stimmen zum Spiel

Luca Wirtitsch, Trainer ASK Horitschon:


„Wir hatten rund 70 Prozent Ballbesitz, haben kaum Torchancen zugelassen und verschießen in der Schlussminute noch einen Elfmeter – das hätte der Ausgleich sein müssen. Insgesamt wäre ein Punkt aber eigentlich zu wenig gewesen. Gegen einen sehr defensiv agierenden Gegner haben wir uns schwergetan und zu wenige klare Chancen herausgespielt.“

Christoph Herics, Trainer SV Eberau:


„Es war eine sehr kampfbetonte Partie. Horitschon hat aufgrund der Tabellensituation alles hineingeworfen und mehr Spielanteile gehabt. Wir haben die Herausforderung angenommen, Charakter gezeigt und als geschlossene Mannschaft den Sieg geholt. Ich bin stolz auf meine Truppe.“

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