Spielberichte

Klingenbach beendet die Saison mit versöhnlichem Heimsieg

Für den ASK Klingenbach ging es am Samstagnachmittag in dieser Begegnung um alles oder nichts. Als Viertletzter der Tabelle der Burgenland-Energie-Landesliga benötigen sie zwingend einen Sieg gegen den SK Pama, um ihre Chance auf den Klassenerhalt am Leben zu halten, egal, wie die beiden anderen Abstiegskandidaten spielen.

Die Aufgabe wird allerdings alles andere als einfach, denn mit den Gästen kommt eine Mannschaft, die zuletzt auf einer regelrechten Erfolgswelle schwamm. Mit starken Auftritten, viel Selbstvertrauen und einer stabilen Formkurve reisen die Auswärtigen an und wollen ihre positive Serie auch in diesem Duell fortsetzen. Für Spannung ist damit reichlich gesorgt: Während die Heimischen mit dem Rücken zur Wand stehen, können die Gäste befreit aufspielen und ihre starke Phase weiter untermauern. Der ASK Klingenbach verabschiedete sich mit einem 3:1-Heimsieg gegen den SK Pama aus einer durchwachsenen Saison. In einer über weite Strecken umkämpften Partie zeigten sich die Hausherren effizienter und brachten den Erfolg letztlich über die Zeit.

 Beide Mannschaften neutralisierten sich

In den ersten Minuten neutralisierten sich beide Mannschaften weitgehend. Man agierte zunächst abwartend, denn kein Team wollte früh ins offene Messer laufen. In der 18. Minute schlugen die Hausherren dann aber zu. Nach einem Ballgewinn von Mario Hartmann setzte sich dieser stark gegen mehrere Gegenspieler durch und schickte Antonio Vidovic mit einem idealen Pass auf die Reise. Vidovic umkurvte Torhüter Niklas Groß und schob zur 1:0-Führung ein.

Nur wenige Minuten später mussten die Heimischen allerdings einen herben Rückschlag hinnehmen, denn Torschütze Vidovic musste verletzungsbedingt ausgewechselt werden. Klingenbach blieb dennoch stabil und erhöhte in der 36. Minute auf 2:0. Nach einem Eckball bekamen die Gäste den Ball nicht entscheidend aus der Gefahrenzone, Lukas Stahleder reagierte am schnellsten und verwertete zum zweiten Treffer der Hausherren.

Bis knapp vor dem Pausenpfiff gab es keine weiteren nennenswerten Aktionen. In der 43. Minute brachte Marcel Szikonya die Gäste aber wieder heran. Mit einem sehenswerten Treffer verkürzte er auf 1:2 und sorgte damit noch vor der Pause für neue Spannung. Mit der knappen Führung der Heimischen wurden schließlich die Seiten gewechselt.

Pama drückte, Klingenbach entschied

Nach dem Seitenwechsel kamen die Gäste immer besser ins Spiel. Klingenbach versuchte nun, den Vorsprung zu verwalten, wodurch Pama mehr Räume bekam und zu einigen vielversprechenden Möglichkeiten kam. Juraj Czibula setzte einen Abschluss knapp über das Tor der Hausherren, wenig später scheiterte Patrik Lörincz am Klingenbacher Schlussmann.

Die Gäste bemühten sich um den Ausgleich, konnten ihre Chancen jedoch nicht verwerten. Zehn Minuten vor dem Ende machten die Hausherren schließlich den Deckel darauf. Kevin Domnanich nutzte seine Möglichkeit und versenkte das Leder zum 3:1-Endstand im Kasten der Gäste.

Am Ende feierte Klingenbach einen wichtigen und versöhnlichen Heimsieg zum Saisonabschluss. Pama musste sich zwar geschlagen geben, kann aber trotz dieser Niederlage auf eine starke Rückrunde zurückblicken.

Stimmen zum Spiel

Thomas Klemenschitz, Trainer ASK Klingenbach:
„Es waren heute nicht viele Torchancen auf beiden Seiten, wahrscheinlich waren die Hitze und Nervosität ausschlaggebend. Schlussendlich war es ein versöhnlicher Abschied aus einer eher durchwachsenen Saison. Einen solchen Showdown wie zum Ende dieser Saison brauche ich nicht mehr, denn wir hätten uns diesen mit einer effizienteren Rückrunde ersparen können.“

Die Besten: Jakob Szorger und Kevin Domnanich

David Pototschnig, sportlicher Leiter SK Pama:
„Es war nicht einfach für uns, gegen eine Mannschaft zu spielen, die im Abstiegskampf steht. In der zweiten Halbzeit hatten wir einige gute Tormöglichkeiten, die wir leider nicht verwerten konnten. Durch einen individuellen Fehler eines Abwehrspielers erhielten wir das 1:3. Trotz der heutigen Niederlage muss ich sagen, dass wir eine hervorragende Rückrunde gespielt und nur neun Gegentreffer erhalten haben.“