In der Burgenland-Energie-Landesliga empfing der SK Pama den Tabellenführer SV Sankt Margarethen. Nach dem überraschenden 1:0-Auswärtssieg in Oberpullendorf wollten die Hausherren auch vor eigenem Publikum nachlegen. Die Gäste waren hingegen mit dem Punktemaximum von sechs Zählern gestartet und wollten ihre weiße Weste verteidigen. Damit war für ein interessantes Duell gesorgt. In einem nicht hochklassigen Spiel konnten die Hausherren die Gäste mit einem knappen 1:0-Sieg bezwingen.

Von Beginn an entwickelte sich eine ausgeglichene Partie. Beide Mannschaften agierten zunächst abwartend, wodurch Torchancen in den Anfangsminuten Mangelware blieben. Das Geschehen spielte sich hauptsächlich im Mittelfeld ab, gefährliche Szenen in den Strafräumen gab es kaum. Einen Rückschlag mussten die Gäste in der 29. Minute hinnehmen, als Thomas Jusits verletzungsbedingt ausgewechselt werden musste.
Kurz vor dem Pausenpfiff schlugen die Hausherren dann zu: Patrik Lörincz zog von der Strafraumgrenze wuchtig ab, Torhüter Michael Wenzl konnte den Ball nur abklatschen lassen und Robert Rak stand goldrichtig. Der Pama-Angreifer staubte zur 1:0-Führung ab, mit der es schließlich auch in die Kabinen ging.
Zu Beginn der zweiten Halbzeit erhöhten die Gäste den Druck und kamen durch Ahmed El-Baali und Ernest Grvala zu zwei guten Möglichkeiten. Beide ließen jedoch die Chance auf den Ausgleich ungenützt. In weiterer Folge änderte sich wenig am Spielcharakter: Viele Aktionen spielten sich zwischen den beiden Strafräumen ab, klare Torchancen blieben auf beiden Seiten rar.
Für Aufregung sorgte die 68. Minute, als der durchbrechende Dominik Adam Csomos im Strafraum zu Fall gebracht wurde. Die Pfeife von Schiedsrichter Dursun Tosun blieb allerdings stumm. Sankt Margarethen bemühte sich weiterhin um den Ausgleich, konnte die Defensive der Hausherren aber nicht entscheidend überwinden. Kurz vor Spielende sah Sebastian Toth noch die Gelb-Rote Karte. Am Ergebnis änderte sich nichts mehr und der SK Pama brachte den knappen 1:0-Erfolg über die Zeit und feierte damit den zweiten Meisterschaftssieg in Folge.
„Wir sind gut in die Partie gekommen und waren in der ersten Halbzeit auch spielbestimmend. Mit unserem hohen Pressing und der aggressiven Balleroberung haben wir den Gegner unter Druck gesetzt. Zu einem für uns perfekten Zeitpunkt sind wir in Führung gegangen. In der zweiten Halbzeit hatte Sankt Margarethen mehr Spielanteile, ohne unseren Goalie wirklich oft zu beschäftigen. Schlussendlich war es ein hochverdienter Sieg meiner Mannschaft.“
Die Besten: Markus Szegner und Robert Rak
„Es war ein ausgeglichenes Spiel und wir hatten auch Chancen auf den Ausgleich. Außerdem wurde uns aus meiner Sicht ein klarer Elfmeter nicht gegeben. Der Schiedsrichter hat sehr kleinlich gepfiffen, wodurch kaum Spielfluss zustande kam. Hochklassig war das Match nicht, was sicherlich auch der drückenden Hitze geschuldet war. Wir haben nicht gut gespielt und zu viele Fehler im Spielaufbau gemacht. Pama hat sich in der zweiten Halbzeit weit zurückgezogen und auf Konter gewartet. Mit der Leistung meiner Mannschaft bin ich nicht zufrieden, weil diese Niederlage unnötig war.“