Nach zweijähriger Pause im BFV-Cup empfing Raiba Zurndorf am gestrigen Freitagabend in der ersten Runde den Regionalliga-Absteiger SC Neusiedl am See. Während sich die Hausherren während der Sommertransferperiode mit lediglich drei Neuzugängen zurückhielten, wurde der Kader der Neusiedler nahezu vollständig neu zusammengestellt. Dementsprechend durfte man gespannt sein, wie sich die neu formierte Mannschaft bei ihrem ersten Pflichtspiel präsentieren würde. Der Favorit aus Neusiedl setzte sich letztlich souverän mit 3:0 durch und zog verdient in die nächste Runde ein.
Von Beginn an versuchten die Gäste, dem Spiel ihren Stempel aufzudrücken, und erspielten sich einige gute Tormöglichkeiten. Unter anderem verzeichnete Lukas Umprecht einen Aluminiumtreffer. Vor der Führung der Neusiedler hatten jedoch auch die Hausherren eine gute Gelegenheit, als Torhüter Alexander Mödlhammer einen Ball falsch berechnete. Zurndorf konnte daraus allerdings kein Kapital schlagen.
In der 40. Minute fiel schließlich das 1:0 für die Gäste: Maximilian Moro nahm einen weiten, hohen Pass gekonnt an und versenkte den Ball eiskalt im Tor der Heimischen. Mit der knappen Führung des SC Neusiedl wurden die Seiten gewechselt.
Nach der Halbzeitansprache von Trainer Günter Wally kamen die Neusiedler mit viel Elan aus der Kabine. Rejjan Abazi erhöhte in der 57. Minute nach einer sehenswerten Einzelleistung auf 2:0 und stellte damit früh die Weichen auf Sieg.
Von diesem Zeitpunkt an kontrollierten die Gäste die Begegnung, ließen defensiv kaum noch etwas zu und brachten den Vorsprung souverän über die Zeit. In der 90. Minute sorgte der kurz zuvor eingewechselte Markus Gruidl nach einem Konter für den Treffer zum 3:0-Endstand.
„Am Ende hat sich die höhere Qualität durchgesetzt. Von unserer Seite war es allerdings nicht das Gelbe vom Ei. Das war auch die Meinung von Trainer Günter Wally, denn für das Spiel in der kommenden Woche gegen Pama müssen wir uns steigern. Nichtsdestotrotz war es ein glanzloser, aber souveräner Sieg. Wir haben es verabsäumt, bereits in der ersten Halbzeit das zweite oder dritte Tor zu erzielen. Dann wäre die Partie wahrscheinlich leichter für uns gelaufen.“