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Fabiankovits-Doppelpack ebnet Deutschkreutz den Weg in Runde zwei

Am gestrigen Freitagabend kam es in der ersten Runde des Raiffeisen-BFV-Cups zum Duell zwischen der SPG Nikitsch/Kroatisch Minihof und dem FC Deutschkreutz. Die Gäste hatten in der vergangenen Frühjahrsrunde die Burgenland-Energie-Landesliga von hinten aufgerollt und sich mit einer beeindruckenden Aufholjagd noch auf den vierten Tabellenplatz vorgeschoben. Dementsprechend durfte man gespannt sein, ob die Deutschkreutzer ihre starke Form über die Sommerpause hinweg konservieren konnten. Ohne spielerisch restlos zu überzeugen, brachten sie den 3:1-Erfolg letztlich souverän über die Zeit und zogen verdient in die zweite Runde ein.

 

Deutschkreutz von Beginn an spielbestimmend

Die Gäste stellten von Beginn an klar, wer das Kommando auf dem Platz übernehmen wollte, und drängten die Hausherren tief in deren eigene Spielhälfte. Nikitsch/Kroatisch Minihof verteidigte mit einem massiven Abwehrriegel vor dem eigenen Strafraum und machte den Deutschkreutzer das Durchkommen schwer.

In der 20. Minute gelang der Hartl-Truppe dennoch der Führungstreffer. Luca Noel Treiber dribbelte bis an die Strafraumgrenze und versenkte einen fulminanten Schuss unhaltbar im Kreuzeck. Die Gäste hofften, dass die Heimischen nach dem Rückstand ihre äußerst defensive Spielweise aufgeben würden, doch die SPG hielt weiterhin an ihrem kompakten Abwehrverbund fest. Mit der knappen 1:0-Führung für Deutschkreutz wurden die Seiten gewechselt.

Fabiankovits-Doppelpack bringt die Entscheidung

In der zweiten Halbzeit wurde die Begegnung offener. Die Hausherren kamen durch Martin Kondor zu ihrer ersten nennenswerten Torchance, doch Torhüter Lukas Kugler war bei dessen strammem Schuss auf dem Posten und hielt sicher.

In der 52. Minute erhöhte Deutschkreutz auf 2:0. Lukas Godovitsch setzte sich auf der Außenbahn durch und bediente Istvan Fabiankovits mit einem präzisen Stanglpass. Der Angreifer musste den Ball nur noch über die Linie drücken.

Zehn Minuten später war Fabiankovits erneut zur Stelle. Nach einem Eckball an die zweite Stange köpfte er zum 3:0 ein und sorgte damit für die vermeintliche Vorentscheidung. Die Hausherren gaben sich jedoch nicht geschlagen und kamen noch zum Anschlusstreffer. Die Gästeabwehr übersah einen Gegenspieler im Strafraum, woraufhin Martin Toth die Gelegenheit nutzte und auf 1:3 verkürzte.

Deutschkreutz ließ sich davon allerdings nicht mehr aus der Ruhe bringen, kontrollierte die Schlussphase und brachte den Zwei-Tore-Vorsprung souverän über die Zeit.

Stimme zum Spiel

Michael Hartl, Trainer des FC Deutschkreutz:

„Insgesamt war es ein schwieriges Spiel. Der Gegner war sehr defensiv eingestellt, was für uns bei 39 Grad auf dem Spielfeld zu einer echten Geduldprobe wurde. Wir haben die Partie von Beginn an dominiert, aber gegen einen Neun-Mann-Riegel vor dem gegnerischen Strafraum und bei den schwierigen Platzverhältnissen war es nicht leicht, richtig ins Spiel zu kommen. Nach dem 3:0 wollte ich einige junge Spieler einwechseln, um ihnen Spielpraxis in der Kampfmannschaft zu geben. Nach dem Anschlusstreffer zum 1:3 habe ich damit jedoch noch bis zur 80. Minute gewartet. Sechs Kaderspieler fielen aufgrund verschiedener Umstände aus."